Gebet: #BringBackOurGirls

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Regenbogen über Rothenfels. Ein Hoffnungszeichen während unseres Gebets.

Auf der Hauptversammlung denken wir an die über 200 entführten Schülerinnen in Nigeria. Wir schließen uns den vielen Menschen auf der ganzen Welt an, die für sie und ihre Familien beten. Nach einem stillen Gebet brachte Bundespräses Simon Rapp die Bitten der Delegierten der Hauptversammlung ins Wort:

Gott,
„was Ihr dem geringsten meiner Schwestern und Brüder getan habt, das habt Ihr mir getan!“ – diesen Auftrag hat uns Christus mitgegeben.

Angesichts der Nachrichten aus Nigeria, aber auch aus anderen Ländern, wo Kinder und Jugendlichen wie Waren behandelt werden, sind wir ohnmächtig,
wissen wir nicht, wie wir helfen können,
welche Initiativen wir ergreifen sollen.

Nimm unsere Ohnmacht an,
lenke unsere Herzen und das Handeln aller Verantwortlichen,
dass Kinder und Jugendliche überall auf der Welt Anteil haben an Freiheit und Selbstbestimmung.

Und Gott, führe die betroffenen Mädchen in Nigeria zurück zu Ihren Familien.
Amen.

Anträge der Hauptversammlung 2014

Hier sammeln wir die Anträge der Hauptversammlung 2014 und tragen jeweils das Abstimmungsergebnis nach, sobald es vorliegt. Die endgültige Beschlussfassung dauert leider immer etwas länger, sobald der fertige Text vorliegt, stellen wir ihn online.

Anträge

Antrag 1 – Termin Hauptversammlung 2016 Einstimmig angenommen.
Antrag 2a – Satzungsänderungen Bundesordnung Teil I Einstimmig angenommen.
Antrag 2b – Satzungsänderungen Bundesordnung Teil II Mit Änderungen einstimmig angenommen
Antrag 2 – Synopse Bundesordnung zu a und b
Antrag 2c – Satzungsänderung Geschäftsordnung Einstimmig angenommen.
Antrag 2c – Synopse Geschäftsordnung
Antrag 3 – Satzungsänderung BDKJ Köln Abgelehnt mit 34, 38 nein, 5 Enthaltungen.
Antrag 4 – BDKJ Bundesbeitrag einstimmig angenommen.
Antrag 5 – Europa
Antrag 5 – Europa – Hintergrundinfos
Antrag 5 – Europa – Änderungsantrag 1
Antrag 6 – Schönstatt Aufnahme Bei 3 Enthaltungen angenommen.
Antrag 6 – Anlage Statuten SMJ
Antrag 7 – Bundesweite Aktion Mit Änderungen angenommen bei 4 Enthaltungen
Antrag 8 – Änderung Bundes- und Geschäftsordnung Förderausschuss einstimmig angenommen
Beschluss: Recht auf Ausbildung
(Antrag 9 – Recht auf Ausbildung)
Bei 3 Enthaltungen mit Änderungen angenommen
Antrag 9 – Recht auf Ausbildung Fakten
Beschluss: Jenseits der Sachzwänge
(Antrag 10 – Alternativer Bundeshaushalt)
Mit Änderungen angenommen bei 3 Nein und 3 Enthaltungen
Beschluss: Kündigungsfristen bei Unter-25jährigen
(Antrag 11 – Kündigungsfristen)
einstimmig angenommen
Antrag 11 – Kündigungsfristen – Änderungsantrag 1
Antrag 12 – Diversität Angenommt mit Änderungen. Es wurde geschlechtsgetrennt abgestimmt: Frauen: 1 Nein, 1 Enthaltung, Männer: 2 Nein, 10 Enthaltungen
Antrag 13 – Umsetzung von Beschlüssen Abgelehnt, 31 Ja, 49 Nein, 11 Enthaltungen.

Pressemitteilung zu den Ergebnissen der Hauptversammlung: Mit Visionen und Tatkraft für die Zukunft der Gesell schaft #bdkjhv

Generationengerechtigkeit, 72-Stunden-Sozialaktion, Klimaallianz: BDKJ-Hauptversammlung will gesellschaftlich wirken.

Gemeinsam aktiv für die Zukunft der Gesellschaft: Die BDKJ-Hauptversammlung 2013. Foto: Christian Schnaubelt.

Gemeinsam aktiv für die Zukunft der Gesellschaft: Die BDKJ-Hauptversammlung 2013. Foto: Christian Schnaubelt.

Am Sonntagmittag ist in Hardehausen die Hauptversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend zu Ende gegangen. In vier Tagen haben rund 100 Delegierte aus ganz Deutschland Beschlüsse für die katholischen Jugendverbände und -organisationen und die Interessenvertretung für die 660.000 Mitglieder gefasst. Wie katholische Jugend Gesellschaft und Politik aus dem Glauben heraus gestalten kann, stand im Mittelpunkt der drei Tage.

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PM: Generationenpolitik: zukunftsfähig und solidarisch

Grundeinkommen, Luxusgütersteuer, Schuldenbremse: Katholische Jugend fordert eine Politik für alle Generationen.

Hardehausen (Warburg), 21. April. Ein Grundeinkommen für Kinder und Jugendliche, eine bedingungslose Grundrente, eine Vermögenssteuer von drei und eine Luxusgüter-Steuer sowie die uneingeschränkte Einhaltung der Schuldenbremse: Für eine gerechtere Generationenpolitik fordert der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) konkrete politische Maßnahmen. Mit dem Grundsatzbeschluss „Gerechte Generationenpolitik: zukunftsfähig und solidarisch“ sprechen sich die katholischen Jugendverbände in Deutschland für eine solidarische Politik aus, die die Chancen heute junger und zukünftiger Generationen wahrt.

Der BDKJ fordert, dass alle politischen Entscheidungen auch in Zeiten knapper werdender Mittel immer darauf geprüft werden, inwieweit sie Jugendlichen und Kindern heute und zukünftig dienen. „Politik muss alle Generationen in ihre Entscheidungen einbeziehen“, sagt BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. Konkret formuliert der BDKJ Ansprüche für einen nachhaltigen Staatshaushalt und an generationengerechte soziale Sicherungssysteme. „Staatsschulden sind eine Last für die heutige junge, aber auch für zukünftige Generationen“, so Maier. Für die Konsolidierung der Finanzen müssten – mit Blick auf die Ansprüche der jungen Generation – die richtigen Prioritäten gesetzt werden. So fordert der BDKJ als erste Schritte unter anderem ein Kinder- und Jugendgrundeinkommen, eine bedingungslose Grundrente sowie den Abbau prekärer Beschäftigung.

„Der heutige Generationenvertrag ist künftig nicht mehr einhaltbar“

Diese Maßnahmen sollen unter anderem durch ein gerechteres Abgabesystem finanziert werden, das über eine Vermögenssteuer und die Einführung einer Luxusgüter-Steuer stärkere Schultern mehr belastet. „Wir müssen Lösungen gestalten, die Leistungsstärkere und Vermögende an der solidarischen Gestaltung einer gerechteren Zukunft angemessen beteiligen“, sagt Maier.

Dabei geht es dem BDKJ nicht um Konfrontation mit anderen Generationen, sondern um gemeinsame Lösungen. „Niemand sollte aber die Augen davor verschließen, dass in unserer alternden Gesellschaft junge und zukünftige Generationen vermehrt auf der Strecke zu bleiben drohen. Der geltende Generationenvertrag ist in der Rentenversicherung künftig so nicht mehr einhaltbar“, so Maier. „Wenn nicht heute Weichen gestellt werden, bleibt einem erheblichen Teil der jungen Generation die Aussicht zum Beispiel auf eine ausreichende Alterssicherung verwehrt“, spricht Maier die Sorgen einer ganzen Generation aus.

Junge Erwachsene sind die Gruppe mit dem größten Armutsrisiko, viele arbeiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder machen sich Sorgen um ihr Leben im Alter. „Zudem mangelt es unserer Gesellschaft an einem Bewusstsein für die jetzigen und zukünftigen Belange von Jugendlichen und Kindern“, analysiert Maier. Derzeit würden kurzfristige Wahlerfolge über eine nachhaltige Politikstrategie gestellt. Angesichts des beginnenden Bundestagswahlkampfes rät Maier: „Nicht nur junge Menschen sollten ihre Wahlentscheidungen auch davon abhängig machen, inwiefern Parteien die Interessen junger Generationen berücksichtigen.“

»Wenn man eine Festung erobern will, muss man sie von innen kennen« – Studienteil Generationengerechtigkeit

Fishbowl-Diskussion zu Generationengerechtigkeit

Fishbowl-Diskussion zu Generationengerechtigkeit

Das große Thema der BDKJ-Hauptversammlung 2013 ist Generationengerechtigkeit. In einem hochkarätig besetzten Studienteil diskutierten heute die Delegierten die verschiedenen Aspekte des Themas:

  • Kinder- und jugendpolitische Perspektiven mit Marlene Rupprecht MdB, SPD
  • Frauenpolitische Perspektive mit Christiane Fuchs-Pellmann, KDFB
  • Soziale Sicherungssysteme mit Walter Kern MdL, CDU
  • Staatsverschuldung mit Christian Kastrop, Bundesfinanzministerium
  • Grundeinkommen mit Wolfgang Raul, attac

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Jugendbischof Wiesemann im Gespräch mit der BDKJ-HV

Jugendbischof Wiesemann mit 72h-T-Shirt (Foto: Christian Schnaubelt)

Jugendbischof Wiesemann mit 72h-T-Shirt (Foto: Christian Schnaubelt)

Die Botschaft des neuen Papstes Franziskus prägten das Grußwort des Vorsitzenden der Jugendkommission der deutschen Bischofskonferenz, Karl-Heinz Wiesemann: »Die Kirche muss die Radikalität der Botschaft Christi neu entdecken und an die Ränder der Gesellschaft.« Jugendbischof Wiesemann ist für die BDKJ-Hauptversammlung in seine alte Heimat, das Erzbistum Paderborn, nach Hardehausen gereist. Dort nimmt er an den Beratungen teil und feiert am Samstagabend Gottesdienst mit den Delegierten.

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Wahlen der HV 2013

Hauptausschuss

Kandidaten Mitgliedsverbände, männlich (2 freie Stellen)

  • Patricio Leuthold, J-GCL – 68 Stimmen, gewählt
  • Wolfgang Ehrenlechner, KLJB – 79 Stimmen, gewählt

Kandidaten Diözesanverbände, männlich (2 freie Stellen)

  • Oliver Bühl, DV Aachen – 78 Stimmen, gewählt
  • Christoph Streit, DV Regensburg – 82 Stimmen, gewählt

Kandidatinnen Diözesanverbände, weiblich (2 freie Stellen)

  • Ulrike Bergmeier, DV Eichstätt – 78 Stimmen, gewählt
  • Andrea Heim, DV Freiburg – 82 Stimmen, gewählt

Weitere Ämter

Kandidierende Schlichtungsausschuss (4 freie Stellen)

  • Prof. Dr. Christian Bernzen – 82 Stimmen, gewählt
  • Dr. Friedrich Mohr, DV Speyer – 79 Stimmen, gewählt

Kandidierende Satzungsausschuss (5 freie Stellen)

  • Ernst-Stephan Kelter, KjG – 81 Stimmen, gewählt
  • Daniel Wolfgarten, DV Rottenburg-Stuttgart – 29 Stimmen, nicht gewählt
  • Kathrin Moosdorf, PSG – 72 Stimmen, gewählt
  • Michael Bier, DV Köln – 78 Stimmen, gewählt
  • Volker Brandt, GCL-JM – 79 Stimmen, gewählt
  • Wolfgang Sans, KSJ – 63 Stimmen, gewählt

Kandidierende Wahlausschuss (2 Frauen, 1 Mann zu wählen)

  • Kerstin Fuchs, DPSG – 80 Stimmen, gewählt
  • Sebastian Koppers-Löhr, DV Paderborn – 81 Stimmen, gewählt
  • Gesa Zollinger, DV Aachen – 81 Stimmen, gewählt

 Förderausschuss (Listenwahl, en bloc auf Vorschlag der Mitgliedsverbände)

83 Stimmen, gewählt

Kandidierende Vertretung im DBJR (2 Frauen als Delegierte, 1 Ersatzdelegierte; 2 Männer als Delegierte, 1 Ersatzdelegierter)

  • Gesa Zollinger, DV Aachen – 81 Stimmen, gewählt
  • Gesa Grandt, DV Hamburg – 80 Stimmen, gewählt
  • Susanne Waidmann (Ersatzdelegierte), DV Essen – 75 Stimmen, gewählt
  • Tobias Agreiter, DV Köln – 68 Stimmen, gewählt
  • Oliver Bühl, DV Aachen – 75 Stimmen, gewählt

Abgegeben wurden 83 Stimmzettelpakete.

Kathrin Jäger, BDKJ Paderborn, zum Dialogprozess der DBK

Kathrin Jäger, BDKJ Paderborn

Kathrin Jäger, 29, ist Diözesanvorsitzende des BDKJ Paderborn. Sie ist Mitglied im Vorstand des Diözesankomitees, der Vertretung der katholischen Laien auf Diözesanebene. Sie war Delegierte des Erzbistums auf den beiden Gesprächsveranstaltungen der Deutschen Bischofskonferenz in Mannheim und Hannover. Wir haben mit ihr über den Dialogprozess gesprochen.

Kathrin, heute morgen hast Du dich beim Rechenschaftsbericht des Bundesvorstands zum Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz sehr kritisch zu Wort gemeldet.

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