BDKJ-Hauptversammlung 2015: Das war der Freitag

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Der zweite Tag der BDKJ-Hauptversammlung 2015 stand am Vormittag ganz im Zeichen des Rechenschaftsberichtes des BDKJ-Bundesvorstandes und verschiedener Gremien auf Bundesebene. Um welche Themen es dabei ging, zeigt das folgende Video: Der Antrag zu Ort und Termin der Hauptversammlungen 2016 … Weiterlesen

Beschluss: Recht auf Ausbildung

Abstimmung „Jede und jeder Jugendliche hat ein Recht auf Ausbildung,“ – so der Kern eines Forderungspapiers, das die BDKJ-Hauptversammlung am Freitag beschlossen hat. Darin appellieren die katholischen Jugendverbände und -organisationen an Wirtschaft und Politik, ein Ausbildungsplatzangebot zu schaffen, das den zahlreichen unterschiedlichen Voraussetzungen junger Frauen und Männer in Deutschland gerecht wird. Es dürfe nicht sein, dass Mädchen und Frauen schlechtere Chancen als ihre männlichen Altersgenossen haben oder dass bei der Stellenbesetzung nach Bildungsabschluss oder gesellschaftlicher Ausgangslage bevorzugt werde. Auch in Sachen Bezahlung müssten Betriebe und Staat für gute Bedingungen sorgen: Die Vergütung während und nach der Ausbildungszeit müsse ein gutes Auskommen sicherstellen, so das Votum der Versammlung.

Keine kürzeren Kündigungsfristen für unter 25-Jährige!

Warum sollte ein Arbeitsverhältnis bei Arbeitnehmer/innen unter 25 Jahren nicht zur Berechnung der Beschäftigungsdauer und dementsprechend der Kündigungsfristen herangezogen werden? Das können die Delegierten der BDKJ-Hauptversammlung nicht nachvollziehen. In dem Beschluss „Kündigungsfristen bei unter 25-Jährigen“ fordert der BDKJ deshalb ein Gesetz zur Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 19.01.2010. Nach diesem Urteil sind die im § 622 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) definierten kürzeren Kündigungsfristen für unter 25-Jährige unwirksam.

Politisches Engagement im Jugendverband – und darüber hinaus!

Lisi Maier bei der EU-Kommission

Lisi Maier bei der EU-Kommission

Als Jugendverbände engagieren wir uns in unserer täglichen Arbeit auf vielfältige Weise und in verschiedensten politischen Themenbereichen. Aber auch über den Verband hinaus nehmen viele junge Menschen politische Mandate wahr. Sie vertreten die Interessen der Jugendverbände im Jugendhilfeausschuss, engagieren sich für eine Partei im Gemeinderat oder Stadtrat.

In der nächsten Zeit wollen wir euch in einer losen Reihe einige dieser Menschen vorstellen. In einem ersten Text geht Andreas Bierod (DPSG) darauf ein, warum man sich als katholische Jugendverbandlerin bzw. Jugendverbandler quasi selbstverständlich politisch engagiert: „katholisch + selbst organisiert = politisch“. Danach stellen wir euch in einigen Kurzporträts junge Menschen vor, die über die katholischen Jugendverbände hinaus politisch aktiv sind. Wir wünschen euch viel Spaß und freuen uns über eure Rückmeldungen!

Herzlichst

eure Lisi