Tod, made in Germany.

Tag für Tag  kommen uns in den Massenmedien Darstellungen von Krieg und Gewalt entgegen – so sehr, dass sie uns schon abstumpfen lassen, uns nur noch die krassesten Bilder wirklich erschüttern. Dabei sind es auch unsere Waffen, die diese Gewalt erst möglich machen.

Über ein allzu profitables Geschäft mit dem Tod. Weiterlesen

Josef Rommerskirchen – der erste BDKJ-Bundesvorsitzende

Josef Rommerskirchen (1916 – 2010)

Als Josef Rommerskirchen 1947 zum ersten BDKJ-Bundesvorsitzenden* gewählt wurde, konnte der damals 31-jährige trotz Reichsarbeits- und Kriegsdienst sowie Kriegsgefangenschaft langjährige Erfahrungen in der Jugendverbands- und Öffentlichkeitsarbeit vorweisen. Am 16. Februar wäre er nun 100 Jahre alt geworden.

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Die letzten Schritte nach Paris zur Klimakonferenz

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz ist die KLJB nach Paris gereist. Von seinen Eindrücken der Fahrt und seine Hoffnungen für die Konferenz berichtet der Teilnehmer Timo Straub.


Aus vielen Teilen der Welt brachen mehrere Pilger-Gruppen von engagierten und interessierten Klimaschützerinnen und Klimaschützern auf, ein wichtiges Zeichen für die UN-Weltklimakonferenz in Paris zu setzen. Sie pilgerten mehrere tausende Kilometer zu Fuß durch verschiedene Länder und trafen schließlich alle gemeinsam zu Beginn der Weltklimakonferenz am vergangenen Wochenende in der französischen Hauptstadt ein. Auch der BDKJ war ein Mitorganisator der deutschen Pilgertour von Flensburg aus unter dem Motto „ Geht doch – En marché!“.

Eine Fahrtengruppe der Katholische Landjugendbewegung (KLJB) schloss sich der Klima-Pilgergruppe auf ihrer letzten Etappe nach Paris an. Durch eine begrünte ehemalige Schienentrasse führte der Pilgerweg durch unbekannte und schöne Ecken in den Kern von Paris zu einem gemeinsamen ökumenischen Abschlussgottesdienst. Hier und bei den Gesprächen während der Etappe konnten die gemeinsamen Erwartungen und Wünsche an die Weltklimakonferenz ausgetauscht werden. Auch ein großes Gesprächsthema stellten die Terrorattentate in Paris dar, welche erst zwei Wochen her waren.

Bei der Weltklimakonferenz kommen jedes Jahr Vertreterinnen und Vertreter und Regierende aus allen Staaten der Welt zusammen, um eine gemeinsame Linie für den globalen Klimaschutz zu finden. Seit dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls im Jahr 2012, welches Klimaschutzziele für die verschiedenen Länder beinhaltete, gibt es kein gemeinsames Abkommen mehr. Viele Erwartungen liegen nun auf den Teilnehmenden. Die Vorzeichen stehen gut und auch in den Gesprächen mit verschiedenen NGOs (Nicht-regierungs- Organisationen), welche die Fahrtengruppe geführt hatte, wurden diese positive Grundstimmung und Entschlossenheit betont.

(Foto: KLJB)

Die Gruppe in Paris (Foto: KLJB)

Neben dem Erkunden der Pariser Sehenswürdigkeiten, besuchte die KLJB-Fahrtengruppe noch mehrere Ausstellungen zum Weltklimagipfel, die in ganz Paris an prominenten Orten auch die dortige Bevölkerung darauf aufmerksam machte. Weiterhin fanden sehr interessante Gespräche mit Brot-für-die-Welt, Germanwatch und dem Jugendbündnis Zukunftenergie statt, die allesamt als NGOs den Klimaverhandlungen beiwohnen. Bei den Gesprächen ging es neben der Klimapolitik auch darum, wie Landwirtschaft und Klimawandel sich gegenseitig beeinflussen und wie Klimawandel Hunger auslösen kann. Sehr schön und spannend war die Teilnahme an der Menschenkette, die anstatt der nicht-genehmigten Demonstration, stattgefunden hat. Das französische Pendant zur KLJB, die MRJC, hat die Fahrtengruppe während ihrem Aufenthalt in Paris immer wieder begleitet.

Neben der Weltklimakonferenz haben sich auch immer wieder die Eindrücke der jüngsten Terrorakte in die Gespräche und die Eindrücke eingeschlichen. Dennoch überwiegte immer die positive Einstellung aller Beteiligten und auch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fahrt, was auch die diversen Sicherheitskräfte vergessen ließ. Auch aus diesem Grund war diese Fahrt ein gutes Zeichen für das Klima und für unsere Werte der Jugendverbände!

Geht doch!

Wanderschuhe an und los geht’s: Unter dem Titel „Geht doch!“ machen sich Christinnen und Christen seit Mitte September von Flensburg aus auf den Weg zur 21. Weltklimakonferenz in Paris. Dabei setzen sich die Pilgerinnen und Pilger ein für ein gerechtes und völkerrechtlich bindendes Abkommen. Der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit ist auch ein Zeichen der Solidarität mit den vielen Menschen, die heute schon mit den Folgen des Klimawandels leben müssen. Ein breites ökumenisches Bündnis, darunter auch der BDKJ, hat zum Mitpilgern eingeladen. Esther Henning, Referentin für den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst an der BDKJ-Bundesstelle, ist ein Stück des Wegs mitgelaufen. Hier schildert sie ihre Erlebnisse:

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Familie ist ein Gefühl

Die Bischofssynode in Rom steht unter dem Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ . Wir haben junge Menschen gefragt, wie ihr persönlicher Blick auf Familie ist, wie sie Familie leben und was ihnen wichtig ist. Bei uns im Blog erscheinen dazu drei persönliche Protokolle.

Christoph hat vor zwei Jahren geheiratet. Er ist Medizintechniker und lebt mit seiner Frau in Hamm.

„Das erste Mal gesehen haben wir uns bei einem Mini-Gipfel, das war eine Veranstaltung vom Dekanat Hamm für Ministrantinnen und Ministranten. Wir haben uns dann immer mal wieder bei solchen Terminen getroffen und irgendwann waren wir dann zusammen die BDKJ-Stadtvorsitzenden von Hamm. Und wie das so läuft waren wir auf einmal „dienstlich“ und privat verbunden. Vor zwei Jahren haben wir dann geheiratet.

familieWenn man verheiratet ist, ändert sich ja erst mal nichts, aber man hat sich ein offizielles Versprechen gegeben, dass man den Rest des Lebens zusammen bleiben will. Das verspricht man dem anderen, aber auch sich selbst. Mit unserer Hochzeit und dem Ja-Wort vor Gott sind wir als Team in das Gemeinschaftsprojekt Familie gestartet und gehen jetzt zusammen in die Zukunft. Familie ist für mich ein Gefühl. Mit meiner Frau fühle ich mich zuhause, egal wo wir sind.

Ich finde es wichtig, dass jeder seine Freiheiten behält. Gegenseitiges Vertrauen ist dafür die Grundlage. Wir sind beide ehrenamtlich aktiv und viel unterwegs und engagieren uns für das, was uns wichtig ist. Die Werte, die der Glaube vermittelt, spielen dabei eine wichtige Rolle. Ich lebe durch mein Engagement meinen Glauben.“

Wir tragen Eheringe, sind aber nicht verheiratet?!?

Die Bischofssynode in Rom steht unter dem Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ . Wir haben junge Menschen gefragt, wie ihr persönlicher Blick auf Familie ist, wie sie Familie leben und was ihnen wichtig ist. Bei uns im Blog erscheinen dazu drei persönliche Protokolle.

Ulrike war viele Jahre in der Jugendverbandsarbeit tätig. Heute ist sie Mitglied im Vorstand ihrer Kolpingfamilie vor Ort. Vor einem viertel Jahr haben sie und ihre Freundin ihre Partnerschaft eintragen lassen.

„Kennengelernt haben wir uns vor gut drei Jahren. Wir waren beide in einer großen Behörde tätig. Ich im Fachbereich, Aline als Fachinformatikerin in der AnwenderInnenbetreuung. Als ich ein Problem mit meinem Mailprogramm hatte, hatte ich sie am Telefon.

familieSeit wir zusammen sind, ist viel passiert, was uns vergewissert hat, dass wir füreinander Verantwortung übernehmen möchten. Da Aline chronisch krank ist, habe ich einen möglichen Krankenhausaufenthalt immer vor Augen. Meine Sorge war, dass ich gerade in so einer Gelegenheit nicht für sie da sein kann, weil uns rechtliche Hürden entgegen stehen. Das war für mich einer der wichtigsten Gründe zum Heiraten – außer natürlich, dass ich sie liebe und wir zusammen sein möchten.

Seit gut drei Monaten sind wir jetzt verheiratet – oder ja eben nicht. Rein rechtlich haben wir unsere Partnerschaft eintragen lassen. Als wir uns am Standesamt angemeldet haben, hat sich die Standesbeamtin entschuldigt, dass es das Infoblatt nur für Eheleute gibt. Sie hoffte, dass uns das nicht störe. Nein, es hat uns nicht gestört, dass es das Infoblatt nicht für LebenspartnerInnen gibt, es hat uns gestört, dass ein solcher Unterschied überhaupt notwendig ist. Tatsächlich macht es gefühlt weder für uns noch für unsere Freunde und Familien einen Unterschied. Da sind wir einfach seit Juli verheiratet.

Der Glaube hat von Beginn an eine wichtige Rolle gespielt in unserer Beziehung. Aline kommt aus Thüringen, wurde dort weder getauft, noch hat sie eine religiöse Erziehung erlebt. Bereits vorher suchend kam sie durch mich in Kontakt mit der katholischen Kirche. Vor einem Jahr hat sie mich damit konfrontiert, dass sie dieser Kirche ganz angehören und sich auf die Taufe vorbereiten möchte. Im ersten Moment war ich davon überhaupt nicht begeistert, da ich die Einstellung der Kirche zu Homosexualität kenne, deswegen schon viel Kummer hatte und ihr das ersparen wollte. Tatsächlich gehört aber der gemeinsame Glaube zu unserem Leben dazu, der Gottesdienst ist fester Bestandteil unseres Sonntages. Die Vorbereitung auf die Taufe war daher eine spannende Zeit für uns beide und die Taufe in der Osternacht war ein ganz besonderer Höhepunkt für uns. Außerdem haben meine Frau und ich nun die gleiche Patentante – welches Paar kann das schon von sich sagen?

Da der Glaube und die Zugehörigkeit zur Kirche also für uns beide eine wichtige Rolle spielt, war es uns wichtig, auch unseren gemeinsamen Lebensweg nach dem Besuch beim Standesamt mit einem Gottesdienst zu beginnen. Wir sind sehr sehr froh, dass wir dafür einen Priester gefunden haben, der uns auf diesem Weg begleitet hat. Da es für einen solchen – wir haben uns bewusst für diese Bezeichnung entschieden – Dankgottesdienst keine Form gibt, haben wir viele Texte selbst geschrieben. Die Rückmeldungen, die wir bekommen haben, waren durchweg positiv. Unter anderem hat mir ein Cousin gesagt „Hätte ich mehr Gottesdienste so erlebt, hätte ich vielleicht noch einen Bezug zur Kirche. Der Gottesdienst heute war ehrlich, das hat man gemerkt.“

Ohne Liebe schafft man das nicht

Zitat

Am Sonntag beginnt die Bischofssynode in Rom unter dem Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“. Wir haben junge Menschen gefragt, wie ihr persönlicher Blick auf Familie ist. Wie sie Familie leben und was ihnen wichtig ist. Bei uns im Blog erscheinen in den beiden kommenden Wochen drei persönliche Protokolle.

Melissa ist seit über sechs Jahren mit ihrem Freund zusammen. Mit ihren drei Söhnen (5, 4 und 1 Jahr alt) lebt das Paar in München. Melissa ist 24 Jahre alt und studiert Soziale Arbeit.

„Familie bedeutet für mich vor allem Liebe und zusammen sein. Übrigens ganz egal in welcher Konstellation, ob allein mit einem Kind, in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft oder als verheiratetes Paar lebt. Ich sehe Familie als eine „Einstehungsgemeinschaft“, wo man Verantwortung füreinander trägt und sich wohl fühlt.

familieIch finde es wichtig, dass man in einer Partnerschaft ähnliche Vorstellungen vom Leben hat. Unabhängig davon, was andere dazu sagen. Im Alltag gibt es viel Arbeit, ohne die Liebe schafft man das nicht gemeinsam. Ich habe mit meinem Freund drei Söhne, für die wir die Verantwortung tragen. Ich bin katholisch groß geworden, mein Glaube ist mir sehr wichtig. Das ist für mich nicht nur privat, ich möchte meinen Glauben ausleben. Mein Freund ist nichtgläubig. Im Alltag führt das immer wieder zu Aushandlungsprozessen – oft mit Kompromissen. So kommen bei uns Weihnachten das Christkind und der Weihnachtsmann. Wir haben lange darüber diskutiert, ob unsere Kinder getauft werden. Ich habe mich schließlich durchgesetzt. Ich möchte meinen Glauben an meine Kinder weitergeben. Für meinen Freund ist das manchmal schwierig. Er hat genauso das Recht seinen Nichtglauben zu leben. Die Kinder sollen später mal selbst entscheiden, was ihnen wichtig ist.“

10 Jahre nach dem Weltjugendtag: Wir sind ein Stück internationaler geworden

Vor zehn Jahren trafen sich in Köln hunderttausende Jugendliche und junge Erwachsene zum XX. Weltjugendtag. Knuth Erbe war von 1999 bis 2005 BDKJ-Bundesvorsitzender und im Organisationskomitee des XX. Weltjugendtags 2005 in Köln. Wie oft er zu den vielen Vorbereitungstreffen vom Jugendhaus in Düsseldorf nach Köln unterwegs war, weiß er nicht mehr. Im Interview berichtet er über die Rolle des BDKJ bei der Vorbereitung und Durchführung und seine Eindrücke vom Weltjugendtag.

Papst Benedikt bei einer Tour auf dem Rhein (Foto: Christian Schnaubelt)

Papst Benedikt bei einer Tour auf dem Rhein (Foto: Christian Schnaubelt)


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Ein leuchtendes Beispiel: Die Hl. Helena

In loser Reihe werden hier im Blog große geistliche Frauen vorgestellt. Dieses Mal schildern  Margret Kastor, Diözesanbildungsreferentin des Bund der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Bistum Trier und Simone Seidenberg, BdSJ-Bundesreferentin ,  was sie bei der Hl. Helena beeindruckt. Die Blog-Reihe ist initiiert vom BDKJ-Frauenpräsidium.

Der Name Helena kommt aus dem Griechischen und bedeutet die Leuchtende, die Strahlende. Ihr Namenstag ist bei uns der 18. August.

Wann und wo Helena geboren wurde ist unterschiedlich überliefert. Irgendwann um 255 wurde sie vermutlich als Tochter eines Gastwirts in Bithynien (nordwestliches Kleinasien) geboren. Mit Kaiser Konstantinus Chlorus hatte sie einen Sohn, jedoch verließ er sie aus politischen Gründen. Ihr Sohn Konstantin wurde nach dem Tod seines Vaters Kaiser, Konstantin der Große, und erhob seine Mutter Helena zur Augusta (Kaiserin).

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Helena ließ sich vermutlich um 312 taufen, ihr Sohn Konstantin handelte mit seinem Bündnispartner Licinius das Toleranzedikt aus, mit dem die Verfolgung der Christen eingedämmt wurde. Vermutlich hatte Helena die Hinwendung ihres Sohnes Konstantin zum Christentum beeinflusst. Somit können wir ihr im Grunde genommen verdanken, dass sich das Christentum einigermaßen frei entfalten konnte. In einem Text über die Heilige Helena, der in der Süddeutschen stand, wird gemutmaßt, dass wir heute ohne die Heilige Helena einen Stier mit „dicken Eiern“ anbeten würden, da sich der Mithras-Kult anstelle der des Christentums als Weltreligion durchgesetzt hätte. Ob das so stimmt, sei dahingestellt, aber Fakt ist, dass die Helena schon ganz schön wichtig war.

Ihr leuchtendes Beispiel zeigt uns, dass man es auch aus einfachen Verhältnissen heraus schaffen kann, etwas zu erreichen. Für den Bereich der römisch-katholischen Kirche zeigt sie auf, wie wichtig starke Frauen sind, wir wünschen uns mehr von ihnen!

Ein Blick auf ihr Wirken

Helena unternahm im hohen Alter als eine der ersten Frauen eine Pilgereise ins Heilige Land. Um diese Pilgerreise ranken sich zahlreiche Legenden. So soll Helena etwa im Heiligen Land das Kreuz Christi gefunden haben.

In der Kirche Santa Croce in Gerusalemme in Rom, die Konstantin erbauen ließ, werden bis heute für echt gehaltene Gegenstände verehrt: Drei Bruchstücke des Kreuzes Christi.

Über dem Grab und der Kreuzauffindungsstelle ließ Helena eine Basilika errichten, die sogenannte Grabeskirche. Zahlreiche Kirchenbauten werden Helena zugeschrieben, darunter auch der Vorgängerbau des heutigen Trierer Doms.

Der Überlieferung nach brachte Helena auch den Heiligen Rock und die Gebeine des Apostels Matthias nach Trier. Der hl. Rock, die Tunika Christi, ist die kostbarste Reliquie des Trierer Doms. Im Jahre 2012 fand die letzte große Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier statt.

Heute ruhen die Reliquien der Heiligen Helena in der Kirche Santa Maria in Aracoeli in Rom. Im Trierer Dom wird das Haupt Helenas als Reliquie verehrt.

Die Heiligekey-533553_1280 Helena ist unter anderem die Patronin der Bistümer Trier, Bamberg und Basel, ferner der Färber, und, weil sie das Kreuz Christi gefunden haben soll, der Schatzgräber. Sie wird  gegen Blitz und Feuer angerufen, zur Auffindung verlorener Gegenstände und zur Aufdeckung von Diebstählen.

Helena hatte ein ganz schön bewegtes Leben und hat viel für ihren Glauben getan. Von ihr können wir einen unermüdlichen Einsatz, der bestimmt auch oft gegen Widerstände anzukämpfen hatte, und Mut und Ausdauer abschauen.

Sie ist in vielerlei Hinsicht eine starke Frau!

Wettbewerb 1’31: Durch Ausprobieren zum Filmemacher

500 junge Menschen zwischen 16 und 29 Jahren haben mitgemacht beim Videowettbewerb 1’31 und mehr als 100 Videos zu „Glaube, Liebe, Hoffnung“ eingereicht. Am vergangen Samstag wurden bei den VideoDays in Köln die Sieger prämiert.

Wir haben mit Christoph Peters gesprochen, der mit seinem Team den ersten Preis gewonnen hat. Der 29-Jährige wohnt in Freiburg.

Herzlichen Glückwunsch Christoph zu Eurem Gewinn. Wie bist Du eigentlich zum Filmemachen gekommen?

Ich habe mir mit 15 meine erste Videokamera gekauft und habe dann auf alles drauf gehalten, was sich bewegt. Ich war damals als Ministrant in der Jugendarbeit in Freiburg aktiv. Da entstanden mit Freundinnen und Freunden die ersten Videos. Wir haben viel Trash gemacht, den man heute keinem mehr zeigen sollte, aber dabei haben wir auch unheimlich viel gelernt und uns jedes Mal gefragt, was wir noch besser machen könnten. So sind wir nach und nach professioneller geworden.

So ein Film, wie ihr ihn jetzt bei dem Wettbewerb 1’31 eingereicht habt, ist also echte Teamarbeit?

Christoph Peters

Das Team um Christoph Peters (1. Reihe, 2. von links) bei den Dreharbeiten im Januar (Foto: privat)

Ja, so etwas kann man nicht alleine machen. Mein Talent liegt zum Beispiel eher hinter der Kamera als davor. Wenn ich mit einer Idee um die Ecke komme, suche ich mir aus meinem Umfeld Leute, die Lust haben mitzumachen. Wir kennen uns alle aus der Jugendarbeit. Gemeinsam überlegen wir uns dann ein Konzept und setzen es um. Weiterlesen