Familie ist ein Gefühl

Die Bischofssynode in Rom steht unter dem Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ . Wir haben junge Menschen gefragt, wie ihr persönlicher Blick auf Familie ist, wie sie Familie leben und was ihnen wichtig ist. Bei uns im Blog erscheinen dazu drei persönliche Protokolle.

Christoph hat vor zwei Jahren geheiratet. Er ist Medizintechniker und lebt mit seiner Frau in Hamm.

„Das erste Mal gesehen haben wir uns bei einem Mini-Gipfel, das war eine Veranstaltung vom Dekanat Hamm für Ministrantinnen und Ministranten. Wir haben uns dann immer mal wieder bei solchen Terminen getroffen und irgendwann waren wir dann zusammen die BDKJ-Stadtvorsitzenden von Hamm. Und wie das so läuft waren wir auf einmal „dienstlich“ und privat verbunden. Vor zwei Jahren haben wir dann geheiratet.

familieWenn man verheiratet ist, ändert sich ja erst mal nichts, aber man hat sich ein offizielles Versprechen gegeben, dass man den Rest des Lebens zusammen bleiben will. Das verspricht man dem anderen, aber auch sich selbst. Mit unserer Hochzeit und dem Ja-Wort vor Gott sind wir als Team in das Gemeinschaftsprojekt Familie gestartet und gehen jetzt zusammen in die Zukunft. Familie ist für mich ein Gefühl. Mit meiner Frau fühle ich mich zuhause, egal wo wir sind.

Ich finde es wichtig, dass jeder seine Freiheiten behält. Gegenseitiges Vertrauen ist dafür die Grundlage. Wir sind beide ehrenamtlich aktiv und viel unterwegs und engagieren uns für das, was uns wichtig ist. Die Werte, die der Glaube vermittelt, spielen dabei eine wichtige Rolle. Ich lebe durch mein Engagement meinen Glauben.“

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