10 Jahre nach dem Weltjugendtag: Wir sind ein Stück internationaler geworden

Vor zehn Jahren trafen sich in Köln hunderttausende Jugendliche und junge Erwachsene zum XX. Weltjugendtag. Knuth Erbe war von 1999 bis 2005 BDKJ-Bundesvorsitzender und im Organisationskomitee des XX. Weltjugendtags 2005 in Köln. Wie oft er zu den vielen Vorbereitungstreffen vom Jugendhaus in Düsseldorf nach Köln unterwegs war, weiß er nicht mehr. Im Interview berichtet er über die Rolle des BDKJ bei der Vorbereitung und Durchführung und seine Eindrücke vom Weltjugendtag.

Papst Benedikt bei einer Tour auf dem Rhein (Foto: Christian Schnaubelt)

Papst Benedikt bei einer Tour auf dem Rhein (Foto: Christian Schnaubelt)


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#HeldinderKirchengeschichte

Wir haben heute bei der Spätschau einen interessanten Blogbeitrag gefunden, der dazu einlädt, Heldinnen der Kirchengeschichte zu sammeln.

Eine Blogparade zu #HeldinDerKirchengeschichte – finden wir gut! Bei uns im Blog erscheinen schon seit knapp einem Jahr Texte über große geistliche Frauen. In den Texten beschreiben die Autorinnen dabei ihre persönlichen Eindrücke, was sie eben an der Frau besonders inspiriert und beeindruckt, was wir heute noch von ihr als Vorbild lernen können.

Folgt doch dem Vorschlag von Andrea Rehn-Laryea (@KircheHeide) und bloggt selbst über eine #HeldinDerKirchengeschichte.

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Ein leuchtendes Beispiel: Die Hl. Helena

In loser Reihe werden hier im Blog große geistliche Frauen vorgestellt. Dieses Mal schildern  Margret Kastor, Diözesanbildungsreferentin des Bund der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Bistum Trier und Simone Seidenberg, BdSJ-Bundesreferentin ,  was sie bei der Hl. Helena beeindruckt. Die Blog-Reihe ist initiiert vom BDKJ-Frauenpräsidium.

Der Name Helena kommt aus dem Griechischen und bedeutet die Leuchtende, die Strahlende. Ihr Namenstag ist bei uns der 18. August.

Wann und wo Helena geboren wurde ist unterschiedlich überliefert. Irgendwann um 255 wurde sie vermutlich als Tochter eines Gastwirts in Bithynien (nordwestliches Kleinasien) geboren. Mit Kaiser Konstantinus Chlorus hatte sie einen Sohn, jedoch verließ er sie aus politischen Gründen. Ihr Sohn Konstantin wurde nach dem Tod seines Vaters Kaiser, Konstantin der Große, und erhob seine Mutter Helena zur Augusta (Kaiserin).

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Helena ließ sich vermutlich um 312 taufen, ihr Sohn Konstantin handelte mit seinem Bündnispartner Licinius das Toleranzedikt aus, mit dem die Verfolgung der Christen eingedämmt wurde. Vermutlich hatte Helena die Hinwendung ihres Sohnes Konstantin zum Christentum beeinflusst. Somit können wir ihr im Grunde genommen verdanken, dass sich das Christentum einigermaßen frei entfalten konnte. In einem Text über die Heilige Helena, der in der Süddeutschen stand, wird gemutmaßt, dass wir heute ohne die Heilige Helena einen Stier mit „dicken Eiern“ anbeten würden, da sich der Mithras-Kult anstelle der des Christentums als Weltreligion durchgesetzt hätte. Ob das so stimmt, sei dahingestellt, aber Fakt ist, dass die Helena schon ganz schön wichtig war.

Ihr leuchtendes Beispiel zeigt uns, dass man es auch aus einfachen Verhältnissen heraus schaffen kann, etwas zu erreichen. Für den Bereich der römisch-katholischen Kirche zeigt sie auf, wie wichtig starke Frauen sind, wir wünschen uns mehr von ihnen!

Ein Blick auf ihr Wirken

Helena unternahm im hohen Alter als eine der ersten Frauen eine Pilgereise ins Heilige Land. Um diese Pilgerreise ranken sich zahlreiche Legenden. So soll Helena etwa im Heiligen Land das Kreuz Christi gefunden haben.

In der Kirche Santa Croce in Gerusalemme in Rom, die Konstantin erbauen ließ, werden bis heute für echt gehaltene Gegenstände verehrt: Drei Bruchstücke des Kreuzes Christi.

Über dem Grab und der Kreuzauffindungsstelle ließ Helena eine Basilika errichten, die sogenannte Grabeskirche. Zahlreiche Kirchenbauten werden Helena zugeschrieben, darunter auch der Vorgängerbau des heutigen Trierer Doms.

Der Überlieferung nach brachte Helena auch den Heiligen Rock und die Gebeine des Apostels Matthias nach Trier. Der hl. Rock, die Tunika Christi, ist die kostbarste Reliquie des Trierer Doms. Im Jahre 2012 fand die letzte große Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier statt.

Heute ruhen die Reliquien der Heiligen Helena in der Kirche Santa Maria in Aracoeli in Rom. Im Trierer Dom wird das Haupt Helenas als Reliquie verehrt.

Die Heiligekey-533553_1280 Helena ist unter anderem die Patronin der Bistümer Trier, Bamberg und Basel, ferner der Färber, und, weil sie das Kreuz Christi gefunden haben soll, der Schatzgräber. Sie wird  gegen Blitz und Feuer angerufen, zur Auffindung verlorener Gegenstände und zur Aufdeckung von Diebstählen.

Helena hatte ein ganz schön bewegtes Leben und hat viel für ihren Glauben getan. Von ihr können wir einen unermüdlichen Einsatz, der bestimmt auch oft gegen Widerstände anzukämpfen hatte, und Mut und Ausdauer abschauen.

Sie ist in vielerlei Hinsicht eine starke Frau!

Wettbewerb 1’31: Durch Ausprobieren zum Filmemacher

500 junge Menschen zwischen 16 und 29 Jahren haben mitgemacht beim Videowettbewerb 1’31 und mehr als 100 Videos zu „Glaube, Liebe, Hoffnung“ eingereicht. Am vergangen Samstag wurden bei den VideoDays in Köln die Sieger prämiert.

Wir haben mit Christoph Peters gesprochen, der mit seinem Team den ersten Preis gewonnen hat. Der 29-Jährige wohnt in Freiburg.

Herzlichen Glückwunsch Christoph zu Eurem Gewinn. Wie bist Du eigentlich zum Filmemachen gekommen?

Ich habe mir mit 15 meine erste Videokamera gekauft und habe dann auf alles drauf gehalten, was sich bewegt. Ich war damals als Ministrant in der Jugendarbeit in Freiburg aktiv. Da entstanden mit Freundinnen und Freunden die ersten Videos. Wir haben viel Trash gemacht, den man heute keinem mehr zeigen sollte, aber dabei haben wir auch unheimlich viel gelernt und uns jedes Mal gefragt, was wir noch besser machen könnten. So sind wir nach und nach professioneller geworden.

So ein Film, wie ihr ihn jetzt bei dem Wettbewerb 1’31 eingereicht habt, ist also echte Teamarbeit?

Christoph Peters

Das Team um Christoph Peters (1. Reihe, 2. von links) bei den Dreharbeiten im Januar (Foto: privat)

Ja, so etwas kann man nicht alleine machen. Mein Talent liegt zum Beispiel eher hinter der Kamera als davor. Wenn ich mit einer Idee um die Ecke komme, suche ich mir aus meinem Umfeld Leute, die Lust haben mitzumachen. Wir kennen uns alle aus der Jugendarbeit. Gemeinsam überlegen wir uns dann ein Konzept und setzen es um. Weiterlesen