70 Jahre Kriegsende: Verantwortung für den Frieden

Mit dem 8. Mai 1945 – dem Tag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht – verbinden wir nicht nur das Ende des Tötens und Mordens, das von unserer Nation ausgegangen ist. Dieser Tag ist uns nicht nur Ermahnung für das unsägliche Leid und Elend, das für die Menschen noch lange kein Ende gefunden hatte. Er ist uns gleichzeitig ein Mahnmal, wie schwierig und lange die Wege der Versöhnung hin zu wahrem Frieden sind und wie schwierig die Aufarbeitung von Schuld und Unrecht ist, die heute noch andauert und uns ein generationenübergreifendes Anliegen bleiben muss.

In einer Zeit, in der nur noch wenige Augenzeugen leben, erhält die historische Aufarbeitung und Aneignung des Geschehenen eine besondere Dimension. Aus ihr muss das moralische Bewusstsein unserer und aller folgenden Generationen wachsen, dieses Wissen verantwortlich weiterzugeben und, darauf aufbauend, weltweit für Grundrechte einzustehen, Unrecht und Gewalt einzudämmen und Frieden zu fördern

Im Rückblick ist der 8. Mai 1945 der erste Schritt hin zu einem friedlichen Europa, wie es für uns junge Menschen selbstverständlich geworden ist: Kinder und Jugendliche wollen keinen Krieg. Sie wollen Frieden. Sie wollen leben, spielen, lernen. Und sie fordern dies für alle Menschen auf der Welt. Doch dieser Frieden, in dem wir leben, war und ist keine Selbstverständlichkeit. An vielen Rändern Europas ist der Friede zerbrochen. Es liegt in unserer Verantwortung, den Frieden, die Rechte und die Freiheit jedes einzelnen Menschen zu fördern und dafür mutig einzutreten! Der Wunsch nach Frieden ist kein naiver Kinderwunsch. Ihn zu verwirklichen ist die stetige Aufgabe von uns allen.


Gemeinsam beten wir für den Frieden in der Welt:

Gebetsinitiative

 

 

 

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