Fragebogen zieht Kreise. Nicht nur digitale.

Als die erste Meldung über den Fragebogen zur Vorbereitung der Bischofssynode im kommenden Jahr durchsickerte, haben wir uns gefragt: Sollen wir versuchen, an den Fragebogen heranzukommen? Wenig später hatte sich das erledigt: Er war öffentlich. Schnell war klar, dass wir den Bogen für Jugendliche und junge Erwachsene übersetzen wollen, eine Umfrage daraus machen wollten. Online, so dass sich jede und jeder einfach beteiligen kann. Dass sich so viele beteiligen würden, damit haben wir nicht gerechnet:

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  • Nach einem Tag waren es 1000, bis heute (Freitag) haben mehr als 6.500 Menschen den Bogen ausgefüllt
  • Mehr als 20.000 Leute haben sich in den Fragebogen reingeklickt
  • 35.000 Menschen haben ihn bei Facbeook gesehen.

Mehr noch. Unsere Aktion hat Kreise gezogen:

  • Die katholische Jugend im Erzbistum Wien hat den Fragebogen aufgegriffen und bietet ihn jetzt auch für Jugendliche in Österreich an. (Ein ORF-Bericht dazu.)
  • Gestern hatte der BDKJ im Erzbistum Berlin zu einem Abend über den Fragebogen eingeladen.
  • „Es gibt außerdem gute Hilfen. So hat der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) den Fragebogen in eine für Jugendliche angepasste Form umgesetzt“, schreibt Karl Kardinal Lehmann in einem aktuellen Gastbeitrag für die Kirchenzeitung und lädt zur Teilnahme ein.
  • Der BDKJ im Erzbistum Hamburg wirbt mit drei Postkarten für die Aktion, die in diesem Blogpost zu sehen sind.

Das alles war nicht vorhersehbar denn zuerst kamen widersprüchliche Meldungen – sollte der Fragebogen nun nur für die Bischöfe sein, oder sollten sich alle beteiligen können? Sein Zweck ist, dass die Teilnehmer der Bischofssynode im Vorfeld über den weltkirchlichen Stand der Dinge informiert sind, denn sie erhalten die

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Auswertungen aus den anderen Ortskirchen, so sind alle auf dem gleichen Stand, wenn die Synode beginnt. Nein, hieß es nach der ersten Euphorie, dass alle gefragt seien, sei ein Missverständnis, nur die Bischöfe sind gefragt. Aber er war in der Welt, und das Interesse war riesig. Zwar ist es schwierig, alle zu beteiligen, wenn die Fragen offensichtlich für Fachleute geschrieben sind. Trotzdem: Bistümer, Dekanate, Pfarreien, Verbände verteilen den Bogen, diskutieren, beantworten.

Das alles sind jetzt schon tolle Zeichen der Beteiligung. Und es zeigt: Junge Menschen wollen sich einbringen und haben etwas zu sagen!

Die Umfrage ist noch bis zum 6. Dezember online – also macht mit!

 

 

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