Internationale Botschaften für den Papst

Trotz Regen und für brasilianische Verhältnisse frostigen Temperaturen – oder gerade deswegen – wurde es voll auf der Terrasse der Hafenschule, auf der das International Youth Hearing stattfand. Dass Jugendliche aus aller Welt nach Rio gekommen sind, bietet tolle Gelegenheiten, um miteinander zu beten, Gottesdienst zu feiern und dem Papst zuzujubeln. Aber auch, um gemeinsam zu diskutieren, sich auszutauschen und Visionen aufzustellen. „Sag’s dem Papst – sag’s den Mächtigen“ – stellvertretend für Entscheidungsträger/innen in Kirche, Politik und Gesellschaft stellten sich einige „Promis“ den Fragen der Jugendlichen. Weltweiter Frieden, Zugang zu Bildung für alle, eine Kirche, die Raum für Jugendliche lässt und die Bewahrung der Schöpfung waren zentrale Bereiche, die zur Sprache kamen. Das Interesse der Jugendliche aus sieben Ländern war deutlich erkennbar. Und auch ihr Verlangen,  positive Veränderungen einzufordern sowie selbst dazu beizutragen, die Welt gerechter zu machen. Wie so oft bei solchen Veranstaltungen hätte es für jedes einzelne Thema und für jeden einzelnen Gesprächspartner/in noch so viel mehr Redebedarf gegeben. Das International Youth Hearing, bei dem zusätzlich zur mündlichen Diskussionen und der Vorab-Diskussion im Internet Tücher mit weiteren Forderungen entstanden sind, war viel mehr ein Sammeln von Meinungen und Visionen als eine abschließende Positionierung. Es war eine Plattform, um inhaltlich zu diskutieren. Die Redebeiträge der Promis, die Impulse von verschiedenen sozialen Projekten oder auch die vielen Gespräche am Obstbuffet oder in der Pause geben „Stoff“ mit für die restliche Zeit des Weltjugendtags, vielleicht auch darüber hinaus. Gemeinsam beten ist wichtig, gemeinsam zu handeln auch! (Bilder: KNA / Harald Oppitz)

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