BDKJ-Frauenkonferenz

IMG_6407_webEine Frauenquote (nicht im Wortlaut, aber wir wollen natürlich den tagesaktuellen Bezug des BDKJ-Geschehens hervorheben…) in weltweiten Friedensverhandlungen fordern die Frauen im BDKJ in einem heute verabschiedeten Positionspapier. In dem Beschluss „Frieden braucht Frauen! Friedenspolitik mit Geschlechterperspektive“ bemängelt die BDKJ-Frauenkonferenz unter anderem die niedrige finanzielle Ausstattung von Instrumenten der zivilen Konfliktbearbeitung und die fehlende Geschlechtersensibilität in diesem Bereich. Nach Meinung der Delegierten sollten zum Beispiel Soldatinnen und Soldaten regelmäßig an Gendertrainings teilnehmen. 

Zur BDKJ-Frauenkonferenz trafen sich am heutigen Donnerstag 30 BDKJ-Frauen aus ganz Deutschland. Sie befassten sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Krieg und Frieden und weiteren BDKJ-Themen aus frauenpolitischer Perspektive. Nach intensiven Diskussionen wurde das zentrale Positionspapier mit sehr großer Mehrheit verabschiedet. Der Beschluss ist in Kürze auf der BDKJ-Website abrufbar. Außerdem erhielt das Frauenpräsidium den Auftrag, sich im kommenden Arbeitsjahr mit dem Thema „Frieden“ auseinanderzusetzen, und daraus auch praktische Zugänge und Umsetzungsmöglichkeiten für die Verbände zu erarbeiten (z.B. Ansätze für die Bildungsarbeit oder Impulse für öffentlichkeitswirksame Aktionen). In einem weiteren Beschluss verlieh die Konferenz ihrem Unmut zu Sexismus in den Medien Ausdruck und forderte Rundfunkräte und Landesmedienanstalte auf, Gendersensibilität in den Programmen zu gewährleisten. Außerdem wird das Frauenpräsidium im kommenden Jahr das Selbsttverständnis der Bundesfrauenkonferenz und das Verhältnis von Frauenkonferenz zur Hauptversammlung überprüfen.

Für ihre gute Arbeit im vergangenen Jahr dankten die Delegierten dem Präsidium um Lisi Maier (BDKJ-Bundesvorsitzende), Eva-Maria Düring (Geistliche Bundesleiterin KjG), Svenja Kormann (KSJ-Bundesleiterin), Gesa Grandt (BDKJ-Diözesanvorsitzende Hamburg), Karin Silbe (KLJB-Bundesvorsitzende) und Annika Triller (BDKJ-Diözesanvorsitzende Köln). Gewählt wurde natürlich auch: Sigrid Hofmann (PSG-Bundesleiterin) löst Karin Silbe nach deren zweijähriger Amtszeit im Präsidium ab (einstimmige Wahl!).

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