55. Ökumenischer Jugendkreuzweg: ÜberWunden

Ein Weg der Hoffnung. Das Mahnmal der POINT ALPHA STIFTUNG entlang des ehemaligen Todesstreifens steht Pate.

 

„ÜberWunden“ lautet der Titel des diesjährigen Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. Sieben von insgesamt 14 Stationen der Gedenkstätte Point Alpha wurden für den Kreuzweg fotografisch in Szene gesetzt. Zehntausende junge Christinnen und Christen werden den Jugendkreuzweg am Freitag vor Palmsonntag, 22. März 2013, in ganz Deutschland beten. An der Gedenkstätte im hessischen Rasdorf finden am selben Tag die zentrale Auftaktfeier und der Festakt anlässlich des 55. Jubiläums des Ökumenischen Kreuzweges der Jugend mit dem katholischen Jugendbischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Speyer) und dem evangelischen Propst Bernd Böttner (Hanau) statt. Die Materialien zum Jugendkreuzweg sind jetzt erschienen: Bilder, Videos, Interviews, eine Beispielstation und Infos gibt es unter www.jugendkreuzweg-online.de.

Point Alpha ist ein symbolträchtiger Ort für den Jugendkreuzweg, der 1958 zwischen jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR seine Geburtsstunde auf dem Katholikentag in Berlin hatte. In seiner Geschichte entwickelte sich der Jugendkreuzweg zu DER Gebetsbrücke über „die Mauer“ hinweg. Seit 1972 ökumenisch, vereint er Jahr für Jahr tausende junger Menschen am Freitag vor Palmsonntag. Sie gedenken mit den gleichen Worten des Leidenswegs Jesu. Die Gebete bildeten bis zur Wiedervereinigung Brücken zwischen den beiden Teilen Deutschlands. Heute überbrücken die gemeinsamen Worte Konfessionen, Gesinnungen, Generationen. Bis heute gehört er mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.

Grenzen und Leid überwinden und einen Weg der Hoffnung finden, das symbolisieren die sieben ausgewählten Stationen der Gedenkstätte Point Alpha. Der Name des vormaligen US-Beobachtungspostens steht für einen der Brennpunkte des Kalten Krieges. Dieser Ort, an dem bis 1989 ein Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes jederzeit erwartet wurde, ist heute ein Sinnbild der Freiheit, ein Symbol der Überwindung von Grenzen und Leid. Vierzehn Skulpturen markieren auf einer Strecke von eineinhalb Kilometer Länge ein Stück des Todesstreifens der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Hessen (Rasdorf) und Thüringen (Geisa). Sieben dieser Stationen wurden für den Jubiläumskreuzweg ausgewählt.
Für den diesjährigen Kreuzweg hat der Fotograf Bernd Arnold (Köln) die Skulpturen des Künstlers Dr. Ulrich Barnickel (Schlitz/Hessen) in Szene gesetzt.

Unter www.jugendkreuzweg-online.de finden sich Materialien und Infos zum Kreuzweg. Hierzu gehören auch drei Interviews mit Zeitzeugen aus der Zeit des kalten Krieges aus der ehemaligen DDR und der Bundesrepublik Deutschland sowie eine Beispielstation und Ideen, wie der Jugendkreuzweg gestaltet werden kann. Einen Eindruck des Jubiläumskreuzweges liefert auch das Internetportal katholisch.de.

An der Gedenkstätte Point Alpha in Rasdorf findet am Freitag, den 22. März, die bundesweite Eröffnung des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend 2013 statt. Jugendliche aus der Region, ein Chor auf Thüringen sowie geladene Gäste aus 55 Jahren Kreuzweggeschichte feiern das Jubiläum des Kreuzweges.

Träger des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend sind die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej).
Mehr Infos unter www.jugendkreuzweg-online.de.

Hinweise an die Redaktionen: Bilder zum Download in druckfähiger Auflösung gibt es unter: www.jugendkreuzweg-online.de
Presse-Kontakte: Markus Hartmann, afj, 0211 48476816, hartmann@afj.de, Michael Kreuzfelder, BDKJ, 0211 4693155, 0176 17956099, presse@bdkj.de , Martin Weber, aej, 0511 1215-132, mw@aej-online.de
Redaktion: i. A. Beate Schneiderwind, medienbüro beate schneiderwind, 0160 6763457,
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