Der Impuls zum 2. Adventssonntag kommt von unserem BDKJ-Bundespräses #bdkj #advent

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Wegbereiter für das Heil sein!

Die Sehnsucht der Menschen ist groß: Einer soll die Welt in Ordnung bringen.

Einer soll den Euro retten, die Schulden abbauen, die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest machen, den Nahen Osten befriedigen, den Krieg in Afghanistan beenden, den Klimawandel verhindern. Der Ruf nach einem Heiland und Erlöser ist auch heute noch groß. Und als Christinnen und Christen wissen wir: Er wird kommen!

In den heutigen Schriftlesung (Lk 3,1-6) hören wir aber nichts von einem Erlöser, sondern von einem, der ihm den Weg bereitet. Die Menschen müssen sich darauf vorbereiten, sich darauf einstellen, damit es geschehen kann.

Viele Menschen neigen heute dazu, die Verantwortung für das Heil der Welt auf andere abzuschieben: Auf die Mächtigen in Staat, Gesellschaft, Wirtschaft und Kirche. Aus dieser Haltung wollen uns die Texte des 2. Adventssonntag rausreißen. Wir müssen den Weg bereiten. Wir müssen uns innerlich und äußerlich auf Veränderung einstellen – auch ganz persönlich.

Wir kennen die Problemlagen und wissen auch um manche Lösungen:

Energiesparen, wirtschaftlich Haushalten, soziale Sicherungssysteme in Anspruch nehmen, wenn ich sie brauche, nicht weil mir Geld zusteht. Streit mit dem Nachbarn beenden, indem ich nicht auf Rechthaberei, sondern auf Versöhnung aus bin. Wir sind es, die den Weg für eine gute und friedvolle Zukunft bereiten müssen. Das sind manchmal auch Berge, die wir in uns abbauen müssen, Täler, die wir zu anderen zuschütten müssen.

Johannes hat es uns vorgemacht, was es braucht, um dem ersehnten und verheißenen Heiland und Retter den Weg zu bereiten. Die Stimme in der Wüste ruft auch mir heute zu: „Bereite dem Herrn den Weg!“

Den Impuls zum zweiten Adventssonntag gestaltete Pfr. Simon Rapp, BDKJ-Bundespräses.

 

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