Sternsinger helfen syrischen Flüchtlingsfamilien im Libanon

30.000 Euro für warme Kleidung, Nahrungsmittel und medizinische Hilfe

Syrische Kinder in einem Flüchtlingslager (Quelle: A. Branthwaite / UNHCR)

Aachen/Beirut. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ stellt eine Nothilfe in Höhe von 30.000 Euro für syrische Flüchtlingsfamilien im Libanon bereit. Dringend benötigt werden jetzt zum Winter vor allem Decken, Winterkleidung, Nahrungsmittel und medizinische Hilfe.

Darüber hinaus unterstützt das Kindermissionswerk begleitete Freizeiten für 200 Kinder. Die Mädchen und Jungen erhalten dadurch  die Möglichkeit, unbeschwerte Momente beim Spielen, Basteln und Singen zu erleben. Psychologen bieten für traumatisierte Kinder therapeutische Hilfe an – die Hilfsprogramme stehen Angehörigen aller Religionen offen.

Nach Angaben des UNHCR sind bereits rund 130.000 Menschen aus Syrien in den Libanon geflüchtet. Der Jesuiten Flüchtlingsdienst (JRS), Partner des Kindermissionswerks vor Ort, geht darüber hinaus von rund 120.000 nicht registrierten Flüchtlingen aus. Aufgrund dieser stark angestiegenen Flüchtlingszahlen werden die bisherigen Hilfsprogramme des JRS für syrische Flüchtlinge nun auch im Libanon  ausgeweitet.

Über 180.000 Euro für Flüchtlinge aus Syrien

Seit Ende letzten Jahres hat das Kindermissionswerk insgesamt  189.200 Euro für syrische Flüchtlingsfamilien bereitgestellt. Über 65 Prozent dieser Summe stammen aus den Mitteln der Aktion Dreikönigssingen,  die vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) organisiert wird. Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 500.000 Sternsinger setzen sich jedes Jahr für Kinder in der Welt ein.

Spenden für syrische Flüchtlingsfamilien nimmt das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ entgegen:
Pax Bank eG – Konto 1 031 – BLZ 370 601 93. Stichwort: Syrien.

Tausend Gruppen machen schon mit

Die 72-Stunden-Aktion wächst mit jedem Tag.

Die Minis & Pfadis St. Albert aus Freiburg waren schon 2009 dabei. Quelle: privat.

Die Minis & Pfadis St. Albert aus Freiburg waren schon 2009 dabei. Quelle: privat.

Mit den „Minis & Pfadis St. Albert“ aus Freiburg  hat sich die 1000. Gruppe für die 72-Stunden-Aktion des BDKJ angemeldet. Damit werden jetzt schon an mindestens 1000 Orten in ganz Deutschland Jugendgruppen vom 13. bis 16. Juni 2013 mit gemeinnützigen Projekten die Welt ein Stück besser machen.

Jeden Tag melden sich weitere Gruppen an. Wer bereits dabei ist, zeigt eine interaktive Deutschlandkarte auf www.72stunden.de. Hier stellen sich die Aktionsgruppen auch mit eigenen Seiten vor.

„Wir freuen uns total, dass die Aktion so gut ankommt und wünschen uns natürlich, dass sich noch mehr Gruppen finden, die in 72 Stunden ein tolles Projekt auf die Beine stellen“, so BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler.

Mitmachen können neben katholischen Jugendgruppen auch zum Beispiel Jugendgruppen anderer Konfession, aus Sportvereinen, Feuerwehren, Chören oder Schulklassen. Die Anmeldung geht ganz einfach über www.72stunden.de/mitmachen/anmeldung

Abschied vom Lippenbekenntnis

BDKJ kritisiert Kürzung des Entwicklungs-Etats

BDKJ krisiert Kürzung des Entwicklungetats

BDKJ krisiert Kürzung des Entwicklungetats (Quelle: Stephanie Hofschläger / pixelio.de)

Düsseldorf, 22. November. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) kritisiert die Zustimmung des Bundestags, den Entwicklungsetat um 124 Millionen gegenüber dem Haushaltsentwurf zu kürzen. Der Einzeletat in Höhe von rund 6,34 Milliarden Euro sinkt damit um rund 86,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. „Das oft zitierte Ziel und Versprechen, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit bereitzustellen, ist damit vom Tisch“, so BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler. „Das im Koalitionsvertrag festgehaltene Versprechen, ist damit als bloßes Lippenbekenntnis entlarvt. Damit verliert die Bundesregierung an Glaubwürdigkeit im In- und Ausland.“

Die Bundesregierung stehle sich aus der Verantwortung für die Armutsbekämpfung, Anpassung an den Klimawandel oder Förderung der Grund- und Berufsbildung. Zudem sei die Entscheidung kurzsichtig: „Das ist sparen an vorbeugenden Kosten. Die Folgekosten von Landflucht, Ressourcenkonflikten und Hunger sind wesentlich höher“, so Tänzler. Die entwicklungspolitische Gemeinschaft arbeite seit Jahren an alternativen Finanzierungsinstrumenten für die Minderung der weltweiten Armut sowie für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen. „Jetzt muss die Bundesregierung erst recht die Finanztransaktionssteuer durchsetzen und die Einnahmen für Entwicklungs- und Klimaanpassungsmaßnahmen verwenden.“

Es brauche nicht weniger sondern mehr Investitionen in die Entwicklungszusammenarbeit. „Und eine Prioritätensetzung, die die entwicklungspolitische Bildungs- und Bewusstseinsarbeit in Deutschland und das Potential der Freiwilligendienste wie zum Beispiel „weltwärts“ – inklusive eines Reverse-Programm – nicht vergisst“, so Tänzler.

Die katholischen Jugendverbände sind Mitinitiator des Fairen Handels in Deutschland, Gesellschafter der „GEPA – The Fair Trade Company“ sowie aktiv in zahlreichen entwicklungspolitischen Bündnissen (Supermarktinitiative, CorA, Kampagne für Saubere Kleidung, Klimaallianz). Der BDKJ ist Dachverband von 16 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft. Mehr Infos unter www.bdkj.de.

Mit fairem Tee die Welt verbessern

BDKJ-Delegation in Indien auf den Spuren des fairen Handels

Die BDKJ-Delegation begutachtete die Produktionsbedingungen von Fairtrade-Tee in Indien

Die BDKJ-Delegation begutachtete die Produktionsbedingungen von Fairtrade-Tee in Indien

Ein Gaskocher oder eine Solarlampe, bessere Schulbildung oder private Altersvorsorge: Wer zu Tee mit Fairtrade Siegel greift, weiß, dass man damit die konkrete Lebenssituation von Menschen verbessert. Diese Wirkung des Fairen Handels in Indien haben zehn junge Erwachsene des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) bei einer Studienreise erlebt. Zwar seien die konkreten Formen des Fairen Handels sehr unterschiedlich, „sicher ist aber, dass er in jedem Fall wirkt“, so Delegationsleiterin und Entwicklungsexpertin Susanne Rauh vom BDKJ-Bundesverband.

Aber es braucht noch mehr Menschen, die zur fairen Tasse Tee greifen. Im Schnitt trinken Deutsche 25 Liter Tee pro Jahr. Doch von den 18.000 jährlich verkauften Tonnen ist nicht einmal 1 Prozent fair gehandelt. „Mit steigendem Absatz steigt auch die Chance, dass Arbeitende in den Plantagen ihr Leben selbstbestimmt in die Hand nehmen können“, so Rauh. Das haben zahlreiche Gespräche mit Teepflückerinnen, Mitarbeitendenvertretungen, Leitungen von Teegärten bis hin zum Management des größten Exporteurs von Darjeeling-Tees der Delegation gezeigt.

„Fairer Handel hilft sowohl Einzelnen als auch dem Gemeinwesen.“ Während er für Kleinbauern den Zugang zum Weltmarkt eröffnet, verbessert die Fairtrade Zertifizierung auf großen Plantagen die Lebensbedingungen von Teepflückerinnen und Teepflückern. Von der Riesenplantage bis zum Kleinbauern: „Der Faire Handel braucht Offenheit für unterschiedliche Wege, um sich noch besser den unterschiedlichen Produktions- und Lebenssituationen anpassen zu können“, so Rauh.

Während der zweiwöchigen Reise durch den Nordosten Indiens haben die jungen Erwachsenen, die sich alle seit Jahren in den katholischen Jugendverbänden für den Fairen Handel engagieren, große Kontraste erlebt. Die bittere Armut in der Millionenmetropole Kalkutta, aber auch Lebensbedingungen in einem Bergdorf in der Region Darjeeling. „Die intensiven Begegnungen und die Erkenntnisse nehmen wir mit in unsere Verbände und in die Diskussion im BDKJ und den Gremien des Fairen Handels“, so Manuel Koch, BDKJ-Diözesanvorsitzender aus Würzburg. „Die Eindrücke haben unser Engagement für den Fairen Handel noch mal verstärkt.“ Bilder und Berichte gibt es unter www.bdkj-blog.de.

Die katholischen Jugendverbände sind Mitinitiator des Fairen Handels in Deutschland, Gesellschafter der „GEPA – The Fair Trade Company“ sowie aktiv in zahlreichen entwicklungspolitischen Bündnissen (Supermarktinitiative, CorA, Kampagne für Saubere Kleidung, Klimaallianz).

„Mit Frieden gewinnen alle“ – Friedenslicht aus Betlehem 2012

In einem Monat ist es wieder soweit: Dann bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem nach Deutschland. Am 3. Advent wird das Licht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi per Zug von Wien in 30 deutsche Städte gebracht und dort in bistumsweiten/ regionalen Aussendungsfeiern verteilt.

Auch die katholischen Pfadfinder/innenverbände DPSG und PSG werden die kleine Flamme dann zum 4. Advent/ Heilig Abend an „alle Menschen guten Willens“ als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung weiterreichen. Dabei erhalten die Friedenspfadfinder/innen Unterstützung aus Kirche und Politik, beispielsweise in NRW durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck.

Das Motto der diesjährigen Aktion Friedenslicht aus Betlehem in Deutschland lautet: „Mit Frieden gewinnen alle“ und möchte damit deutlich machen, dass es beim Frieden nur Gewinner und keine zweiten und dritten Plätze gibt. Das Friedenslicht leuchtet für alle Nationen, Religionen und Kulturen gleichermaßen.

Weitere Informationen zum Friedenslicht und Termine von Aussendungsfeiern gibt es im Web auf www.friedenslicht.de.

Foto: RdP-RDP/ Christian Schnaubelt

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„Stadt, Rand, Schluss?!“ – Unser letzter, aber bewegendster Tag in der City of Joy

Das Ergreifendste kam zum Schluss: Zum Abschluss der EPA-Studienfahrt in Indien verbrachten wir einen Tag in den Projekten der Organisation Tiljala SHED. Unterstützt vom Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR schafft Tiljala SHED Perspektiven für eine der marginalisiertesten Gruppen Kalkuttas: den Menschen, die vom und im Müll der Millionenstadt leben.

Zuerst waren wir zu Gast in einem frisch eröffneten Wohnheim für Jungen aus den Müllsammel-Slums. Im Haus von Tiljala SHED kommen die Jungen zum ersten Mal in ihrem Leben in den Genuss regelmäßiger Mahlzeiten, einem Bett, Zeit zum Lesen lernen und zum Spielen.

Tausende von Menschen in Kalkutta leben entlang der zum Himmel stinkenden Kanäle und der Bahngleise. In Hütten aus Plastiktüten und alten Säcken, ohne Toiletten, ohne Wasseranschluss oder medizinische Versorgung kämpfen Kinder, Erwachsene und alte Menschen ums Überleben. Oftmals, so erklärte uns Mohamed Alamgir, der Gründer von Tiljala SHED, wird Kindern dieser illegalen Behausungen eine Geburtsurkunde verweigert. Somit ist ihnen auch der Zugang zu Schulbildung verwehrt. Jugendliche, Erwachsene sowie oftmals auch die Kinder leben vom Müllsammeln, Mülltrennen und Recyclen. Tiljala SHED unterhält community centers in den Slums, in denen die Kinder lesen und lernen können, die Mütter Wissen über Gesundheit, Ernährung und Hygiene erhalten. Außerdem gründete Tiljala SHED eine Versammlung der Müllsammler, die die Preise für die wertvolle Recycle-Ware sicherstellt. Das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Tiljala SHED für die Ärmsten der Armen hat uns alle sehr beeindruckt. Die Bilder, Eindrücke und Gerüche werden uns noch lange beschäftigen.

Rafikqul, einer der Müllsammel-Kinder stand im Mittelpunkt der BDKJ/ MISEREOR-Jugendaktion 2012. Mehr zu seiner Geschichte findet ihr unter www.jugendaktion.de/rafikqul. Ein Kurzfilm über Tiljala SHED: http://www.misereor.de/aktionen/fastenaktion/projekte/kalkutta.html

Mit diesem Blog verabschieden wir uns aus dem kontrastreichen Indien. Wir kehren voller Eindrücke, mit vielen verschiedenen Perspektiven, mit unzähligen Fotos und Geschichten nach Deutschland zurück und werden diese sehr gerne mit Euch teilen!

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Is it real, now? #cocacola #coke #indien #kritischerkonsum

Mit Indien verbindet uns im BDKJ nicht nur der Tee, sondern auch die Kritik an Coca-Cola. Eine Abfuellanlage anzuschauen wurde uns zwar leider nicht ermoeglicht, aber vier hochrangige Vertreter von Coca-Cola India flogen heute Nachmittag fuer ein paar Stunden extra aus Delhi ein, um uns Fakten ueber die Geschaeftspraxis des Unternehmens zu praesentieren. In drei kompakten Vortraegen erfuhren wir viel ueber die Nachhaltigkeitsstrategie, ueber Lebensmittelsicherheit und Coca-Colas Wassermanagement. Unser Redeanteil lag dabei bei ca.3 % :-(. Auch wenn viele Fragen nicht geklaert werden konnten, nehmen wir einige neue Erkenntnisse mit in unsere Diskussionen heute Abend und in die Gremien bei uns in Deutschland.

Same same but very different #tee #fairtrade #indien

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Um eine vergleichende Perspektive einnehmen zu koennen, haben wir heute eine Plantage des groessten Darjeeling-Tee-Exporteurs unter die Lupe genommen. Das Fairtrade Siegel (FLO) ist bei Chamong Teeplantagen eines neben weiteren Zertifikaten (Naturland, IMO, Rainforest Alliance). Der Fairtrade-Anteil liegt hier bei 2 – 4 Prozent.

Auch hier haben wir die Teeproduktion angeschaut. Wir hatten zudem die Gelegenheit mit einigen Vertretern und einer Vertreterin des Joint Body (Mitarbeitendenvertretung, die von FLO vorgeschrieben ist) zu sprechen. Auch in diesem Gespraech konnten wir viel  ueber die Vergabe von Fairtrade Praemien, Entscheidungsfindung des Joint Body sowie Wuensche an den Fairen Handel erfragen. Wir sind naemlich schon in ganz Darjeeling als "Fragen-Team" bekannt:-). Bei leckerem Essen mit Blick auf den Himalaya im weitlauefigen Anwesen des Teegarten Chefs haben wir Einblick in die Managerperspektive gewonnen.Die Eindruecke des heutigen Tages werden unsere Diskussion ueber die Zukunft des Fairen Handels heute Abend nochmals befeuern.

Unser letzter Programmpunkt bevor es morgen zurueck nach Kalkutta geht, wird ein Treffen mit dem TPI Chef Binod Mohan sein.

Klein, aber fein: Subarna Small Farmers #tee #indien #fairtrade

Ein ganz anderes Modell als den Teeanbau in Plantagen, den man sich gewoehnlich vorstellt, haben wir bei der Subarna Small Farmers Welfare Society kennengelernt.
Der Kooperative gehoeren 97 Kleinbauernfamilien an. Jede Familie bewirtschaftet zwischen einem halben und zwei Hektar Land, davon wiederum ist seit 1997 ein Teil der Teeanbau. Zusaetzlich bauen die Familien aber auch Reis, Kardamom, Ingwer, Kartoffeln, Chilli und vieles mehr an. Den gepflueckten Tee bringen sie nach Samabeong, wo ihn die Tea Promoters India kaufen. Die GEPA wiederum kauft den Subarna-Tee (schaut mal auf die Packungen und mit Herzen: Granatapfel, Mango etc.!) Und was uns besonders beeindruckt hat: Die Arbeitenden aus Samabeong verwenden einen Teil ihrer Fairtrade Praemien dafuer, die Kleinbauern zu unterstuetzen und deren Teeproduktion aufzubauen.

Wie es in der Region Darjeeling ueblich ist, wurden wir mit leuchtenden Blumenkraenzen empfangen. Wir hatten die Gelegenheit, mit den Bauern und Bauerinnnen und auch einigen Jugendlichen zu sprechen. Besonders eindrucksvoll war eine Wanderung durch ihre Felder und kleine Bauernhoefe. Biodiversitaet zum anfassen!!

Subarna heisst golden – so wuenschen sich die Farmers ihre Zukunft. Wir haben einen tollen Tag mit ihnen verbracht und koennen uns diesem Wunsch nur anschliessen!

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Aus den Darjeeling Hills nach Darjeeling Town

Gestern haben wir das kleine Oertchen Lava, das wir schon so lieb gewonnen hatten, verlassen und sind in Darjeeling Town angekommen.
Nicht ohne vorher das buddhistische Kloster Lava zu besuchen.
Das Kloster ist unglaublich bunt und seine Lage mit Blick auf die Spitzen des Himalayas unwerfend schoen.
Wir hatten die Moeglichkeit, den Moenchen beim Beten zuzuhoeren, was uns sehr beeindruckt hat.
Nachdem wir in Kalkutta den hinduistischen Kali-Tempel besucht und in Father Gregorys Gemeinde einen katholischen Gottesdienst gefeiert hatten, ist dies nebenbei eine interreligioese Studienfahrt geworden!
Wir drehten eine Runde ueber den lokalen Markt in Lava, der unglaublich farbenfroh nicht nur zum Gewuerze-shoppen einlaedt.
Ein weiteres Highlight auf der vierstuendigen Jeep-Tour nach Darjeeling Town war das Mittagspicknick am Zusammenfluss zweier Fluesse, die aus dem Himalaya bzw dem Koenigreich Sikkim kommen sowie natuerlich der Blick auf den Himalaya, der uns im Abendlicht in Darjeeling empfangen hat.

Auch wenn der heutigen Bericht ein bisschen touristisch klingen mag: Wir nutzen alle Fahrten, um uns ueber unsere Eindruecke und Erkenntnisse zum Fairen Handel auszutauschen und auch nach dem Abendessen diskutieren wir oft lange weiter. Wir halten Euch weiterhin auf dem Laufenden!

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