Erfolgreich aber aufwändig: Ein Jahr nach Einführung des #bfd bemängelt der BDKJ hohen Verwaltungsaufwand

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Düsseldorf, 6. Juli. Ein Jahr nach dem Start des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) als Ergänzung zum Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) begrüßt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dass die Bundesregierung die finanzielle Förderung von Freiwilligendiensten massiv ausgebaut hat. „Beide Freiwilligendienste werden im katholischen Bereich gut angenommen“, so Pfarrer Simon Rapp, BDKJ-Bundespräses. Gleichzeitig sieht der Dachverband der katholischen Jugendverbände, dass Träger und Einsatzstellen mit vielen unnötigen Strukturen und Administration zu kämpfen haben. „Das Nebeneinander von zwei Philosophien bei den Freiwilligendiensten ist nicht optimal.“

Die Selbstverantwortung der Zivilgesellschaft in Organisation und Bildungsarbeit im FSJ habe sich über Jahrzehnte bewährt. „Dabei wirbt der BFD oft mehr um das freiwillige Engagement für die Gesellschaft, als jungen Menschen zu vermitteln, dass sie in dem Jahr ihre Persönlichkeit und berufliche Orientierung weiterentwickeln können“, bemängelt Rapp. „Der BFD darf kein Lückenbüßer für mangelndes Personal sein.“

„Wir werden auch in Zukunft beide Dienste anbieten, als Lern- und Orientierungsangebot für junge Menschen“, so Rapp. Damit der Fokus auf der Bildungsarbeit liege, brauche es für die Träger deutliche Erleichterungen im administrativen Bereich. Gemeinsam mit anderen katholischen Organisationen ist der  BDKJ bundeszentraler Träger für 5.500 FSJ- und 3.897 BFD-Stellen.

Mehr Infos unter www.freiwilliges-jahr.de

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