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Prsides

Ottmar Dillenburg, Bundespräses von Kolpingwerk Deutschland und Generalpräses von Kolping International, Johannes Stein, Bundespräses der Katholische Arbeitnehmerbewegung Deutschland (KAB), Simon Rapp, BDKJ-Bundespräses, Bettina-Sophia Karwath, Geistliche Begleiterin/Leiterin der Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und Stefan-B. Eirich, Rektor des Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) trafen sich heute in der BDKJ-Bundesstelle zu einem Austausch über geistliche Verbandsleitung bei katholischen Verbänden auf Bundesebene. (Bild: BDKJ-Bundesstelle / mik)

Ehemaliger BDKJ-Bundespräses August Gordz verstorben

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Düsseldorf, 18. Juli. Er hat die Anliegen der katholischen Jugend in der Würzburger Synode vertreten und war bis heute dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und dem Jugendhaus Düsseldorf eng verbunden: Am Dienstag, 17. Juli, ist der ehemalige BDKJ-Bundespräses Monsignore August Gordz im Alter von 84 Jahren in Düsseldorf verstorben.

Am 12. Dezember 1927 in Paderborn geboren, absolvierte Gordz von 1949 bis 1955 sein Theologiestudium in Münster und Freiburg. Am 5. März 1955 weihte ihn Bischof Michael Keller in Münster zum Priester. Nach ersten Kaplanstellen war er von 1960 bis 1966 Diözesanjugendseelsorger (Mannesjugend) im Bistum Münster. Am 1. September 1966 wurde er zum BDKJ-Bundespräses und Leiter der Frauenjugend gewählt und war seit 1968 Leiter der Bischöflichen Hauptstelle für Jugendseelsorge. „Dabei hat er die Beschlüsse der Würzburger Synode, welche die Ergebnisse des II. Vatikanischen Konzils für Deutschland fruchtbar gemacht haben, aus Sicht der katholischen Jugend mitgestaltet und hatte großen Anteil daran“, so der heutige BDKJ-Bundespräses Pfarrer Simon Rapp. Bis 1973 leitete Gordz die Frauenjugend im BDKJ.

Zudem war er von 1967 bis 1970 Geistlicher Leiter der Katholischen Frauenjugendgemeinschaft (KfG) und wurde 1972 Generalpräses der Katholischen Frauengemeinschaft in Deutschland (KfD) sowie Leiter der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 1977 trug Gordz den Titel des Päpstlichen Ehrenkaplans. Nach seiner Pensionierung war er bis 2003 als Seelsorger in Duisburg tätig. 2003 zog er dann zurück nach Düsseldorf, in die Nähe seiner ehemaligen Wirkungsstätte, dem Jugendhaus Düsseldorf. In der benachbarten Heilig-Geist-Kirche feierte er 2005 sein Goldenes Priesterjubiläum. Noch im Mai 2008 war August Gordz Ehrengast beim 100-jährigen Jubiläum der Zentralstelle für katholische Jugendarbeit, dem Jugendhaus Düsseldorf.

„Heute nehmen der BDKJ und die in ihm zusammengeschlossenen Jugendverbände in Dankbarkeit und in Anerkennung seines Lebenswerks Abschied von ihm. Wir wissen uns verbunden im gemeinsamen Glauben an Gott, der ihm nun die Erfüllung seines Suchens und Engagements schenken möge“, so Pfr. Simon Rapp. Der BDKJ ist Dachverband von 16 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Mehr Infos unter www.bdkj.de.

Druckfähige Bilder gibt es unter http://www.bdkj.de/bdkjde/presse/bilder/august-gordz.html

Erfolgreich aber aufwändig: Ein Jahr nach Einführung des #bfd bemängelt der BDKJ hohen Verwaltungsaufwand

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Düsseldorf, 6. Juli. Ein Jahr nach dem Start des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) als Ergänzung zum Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) begrüßt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dass die Bundesregierung die finanzielle Förderung von Freiwilligendiensten massiv ausgebaut hat. „Beide Freiwilligendienste werden im katholischen Bereich gut angenommen“, so Pfarrer Simon Rapp, BDKJ-Bundespräses. Gleichzeitig sieht der Dachverband der katholischen Jugendverbände, dass Träger und Einsatzstellen mit vielen unnötigen Strukturen und Administration zu kämpfen haben. „Das Nebeneinander von zwei Philosophien bei den Freiwilligendiensten ist nicht optimal.“

Die Selbstverantwortung der Zivilgesellschaft in Organisation und Bildungsarbeit im FSJ habe sich über Jahrzehnte bewährt. „Dabei wirbt der BFD oft mehr um das freiwillige Engagement für die Gesellschaft, als jungen Menschen zu vermitteln, dass sie in dem Jahr ihre Persönlichkeit und berufliche Orientierung weiterentwickeln können“, bemängelt Rapp. „Der BFD darf kein Lückenbüßer für mangelndes Personal sein.“

„Wir werden auch in Zukunft beide Dienste anbieten, als Lern- und Orientierungsangebot für junge Menschen“, so Rapp. Damit der Fokus auf der Bildungsarbeit liege, brauche es für die Träger deutliche Erleichterungen im administrativen Bereich. Gemeinsam mit anderen katholischen Organisationen ist der  BDKJ bundeszentraler Träger für 5.500 FSJ- und 3.897 BFD-Stellen.

Mehr Infos unter www.freiwilliges-jahr.de