Nachbetrachtung aus dem Webteam #bdkjhv

Gar nicht mal so neu sind die »neuen Medien« auf der BDKJ-Hauptversammlung; schon im dritten Jahr begleitet das Webteam die Hauptversammlung für alle Daheimgeblienenen – und natürlich die Teilnehmenden.

Mit dem Netz hat die Hauptversammlung eine zusätzliche Kommunikationsebene gewonnen: Seitengespräche und Thekenpolitik sind in der Sitzung über die Tische hinweg möglich, schnippische Bemerkungen und Beobachtungen erfreuen nicht nur den eigenen Delegationstisch, und auch von außen lässt sich’s an der HV teilhaben.

Aus Webteam-Sicht bin ich ganz zufrieden, auch wenn’s natürlich noch viel gibt, was noch besser werden kann. Ein paar Gedanken dazu:

  • Nur mit Webteam-Zuständigkeit waren wir effektiv zu zweit, und das auch erst ab Freitag abend in voller Stärke. Das ist nicht genug (auch wenn die Referent_innen, allen voran Michael Kreuzfelder, uns sehr gut unterstützen): Es tut der Berichterstattung gut, wenn mehr Leute da sind. In der Besetzung schaffen wir den Pflicht-Teil, nicht aber die Kür: Auf meiner Festplatte liegen immer noch wunderbare Videos, für deren Nachbearbeitung aber schlicht keine Zeit war. (Zumal ich Videobearbeitung gar nicht kann.)
  • Aber das ist gar nicht so schlimm: Web 2.0 heißt ja nicht, dass die ÖA-Leute allein alle bespaßen. Auch wenn noch viel mehr Leute twittern könnten: Die Beteiligung der anderen An- und Abwesenden war hervorragend. Wenn mal ein Name oder eine Zahl nicht gestimmt hat, wenn eine bestimmte Information fehlte: Kein Problem, Crowd sei dank wurden wir gleich darauf hingewiesen und konnten nach Möglichkeit nachliefern.
  • Auf Twitter war gefühlt wenig los, zum Glück haben besonders die Leute von der DPSG mitdiskutiert. Für meinen Geschmack könnte es viel mehr und besonders subjektive Beiträge aus der Konferenz geben – auf unserem offiziellen Kanal @bdkj können wir natürlich nicht so pointiert Positionen wiedergeben. Wir sind niemandes PR-Kanal, sondern wollen grundsätzlich unparteiisch über die Beratungen berichten. Was inhaltlich und argumentativ passiert, können am besten die Delegierten selbst twittern. (Bei der ZdK-Vollversammlung, wo @bdkj aus einer Delegiertenrolle twittert, fühlt sich das dynamischer an.)
  • Auf Facebook haben wir in den Diskussionen eine kritische Masse erreicht, so dass wir kaum mehr in die Diskussion eingreifen mussten. Pöbeleien kamen vor, es waren aber genug Leute da, die die Trolle zurechtgewiesen haben und so für eine gute Stimmung gesorgt haben.
  • »Draußen« sind Leute engagiert dabei, freuen sich über Infos – und arbeiten mit. Besonders gefreut habe ich mich über Rapha Breyers Storify-Zusammenfassung, die die verschiedenen Bruchstücke zu einer Geschichte zusammengefügt hat, und mit der ein gutes Gesamtbild entsteht. (Und besonders schön, dass das gleich in einem anderen Pfadi-Blog aufgegriffen wird!)

Was meint ihr – was sind eure Eindrücke von der medialen Begleitung der HV? Was machen wir nächstes Jahr anders, besser, genau so? /fxn

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