„Wir brauchen die katholische Jugendverbandsarbeit“ – Jugendbischof Wiesemann lobt BDKJ

Bei seinem ersten Besuch der BDKJ-Hauptversammlung hat der neue Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Karl-Heinz Wiesemann, die Arbeit der katholischen Jugendverbände gelobt. „Wir brauchen die Jugendverbände als wichtige,  stabilisierende Kraft. Ihre Vielfalt gibt unserer Arbeit gute Akzente“, so Bischof Wiesemann am Freitag vor den rund 100 Delegierten der Hauptversammlung.

Er sei beeindruckt, wie die verbandliche Jugendarbeit die christliche Stimme vor allem im politischen Raum einbringe. „Wir brauchen weiterhin Jugend, die mitten in die Gesellschaft steht und in sie hineinwirkt.“ Die anstehende bundesweite 72-Stunden-Aktion sei ein „großartiges Beispiel“ dafür. „Dankeschön für das, was ihr für junge Leute leistet und für Euer Engagement. Danke für die Kreativität und Glaubensfreude. Das ist nicht selbstverständlich“, so der Jugendbischof.

„Wir stehen in der Kirche in einer Umbruchphase und vor geistlichen Herausforderungen“, so Wiesemann. Der kirchliche Dialogprozess sei deshalb sehr wichtig. Einerseits sei es dabei nötig, offen und ehrlich Kontroversen auszuhalten, gleichzeitig dürfe man nicht vorgefertigte Meinungen durchsetzen wollen. „Grundlage – auch für die Jugend – ist es, sich immer wieder der eigenen Wurzeln, der Leidenschaft und Liebe zu Jesus Christus zu vergewissern.“

Für seine Arbeit in der Jugendkommission bat der Jugendbischof die Delegierten um Geduld. „Ich kenne die kirchliche Jugendarbeit. Sie ist eine Welt, die es für mich jetzt intensiver zu entdecken und zu verstehen gilt.“ (Text: Michael Kreuzfelder, Fotos: Tim Bender)

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