„Jugendverbände dürfen an Schulen nicht nur bloße Dienstleister sein“

Am vergangenen Samstag trafen sich in Frankfurt am Main 13 Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen BDKJ-Kontexten, um sich zum Thema Ganztagsschule auszutauschen. Zu Beginn verwies BDKJ-Bundespräses Pfr. Simon Rapp die Teilnehmenden auf die Wichtigkeit des Themas, auch für die Bundesebene. In einführenden Referaten berichteten Dominik Haupt (KSJ Bundesleiter) und Viola Seifert (BDKJ-Paderborn) über die Zusammenarbeit ihrer Verbände mit (Ganztags-)Schulen. Hierbei gingen beide sowohl auf grundsätzliche Hindernisse und Gelingensfaktoren, als auch auf konkrete Projekte und positive Praxisbeispiele ein. Danach hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in Kleingruppen zu unterschiedlichen Fragestellungen auszutauschen bevor am Ende der Veranstaltung eine Bündelung der Ergebnisse und Wünsche zu Weiterarbeit formuliert wurden. Hierbei wurde deutlich, dass an der grundsätzlichen Zusammenarbeit mit (Ganztags-) Schulen für die Jugendverbände eigentlich kein Weg vorbei führt. Wichtig ist, dass die Bedingungen von den Verbänden aktiv mit gestaltet werden. „Jugendverbände dürfen an Schulen nicht nur bloße Dienstleister sein, die die Hausaufgabenbetreuung übernehmen“, fasst BDKJ-Bundespräses Pfarrer Simon Rapp zusammen. Einig waren sich alle, dass dieser erste Austausch gut und wichtig war. Die Zusammenarbeit von Jugendverbänden und Ganztagsschulen müsse in jedem Fall weiterbearbeitet werden, so der Tenor. Außerdem solle es eine stärkere Vernetzung bestehender Projekte der Mitglieds- und Diözesanverbände im BDKJ geben. (Text: Yvonne Everhartz, BDKJ-Bundesstelle)

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