Er ist weg.

Sonntag Abend in Freiburg. Die Straßensperren werden abgebaut, die Straßenbahnen fahren wieder, eine Stadt im Ausnahmezustand bewegt sich zurück in die Normalität. Wie lange die katholische Kirche brauchen wird, um dorthin zurück zu kehren, und worin die Normalität für sie bestehen wird, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen.

Ein Wechselbad der Gefühle waren für viele, mit denen ich gesprochen habe, die letzten Tage. Hat Papst Benedikt XVI im Bundestag durch seine kluge Rede imponiert und in der sehr gelungenen Vigilfeier mit seiner Ansprache die Jugendlichen begeistert, so hat er andernorts enttäuscht oder Ratlosigkeit hinterlassen. So auch bei seiner Rede im Konzerthaus in Freiburg.

Dem Dirigenten des kleinen Ensembles folgte Papst Benedikt mit äußerster Konzentration. Als er nach dem Stück dann zu ihm eilte, um ihm zu danken, wäre er bei seinem letzten Auftritt auf deutschem Boden beinahe gefallen. Inhaltliche Stolperfallen hat er hingegen eher uns Zuhörer/innen gestellt. Im Anschluss entbrannte bei Sekt und Wein an vielen Tischen eine intensive Debatte, wen der Papst nun in erster Linie angesprochen hätte, Bischöfe oder Laien? Und was genau meint er mit ‚Entweltlichung‘ und Verzicht der Kirche auf materielle und politische Macht?

Die Tatsache, dass nicht etwa ein engagierter Kirchenkritiker dies vorgetragen hatte, sondern das Oberhaupt unserer Kirche selbst, sorgte für Verwirrung. Zu gerne hätte ich ihm zwei, drei Fragen gestellt, um wirklich zu verstehen, was er meint. So bleibt mir, die Kommentare der Zeitungen zu studieren, mit anderen zu diskutieren, und natürlich meine Fragen an den zu richten, den der Stellvertreter vertritt: Christus.

Stärkung und Anstöße: Katholische Jugend zieht Bilanz zum #Papstbesuch #b16id

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Freiburg. 25. September. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zieht eine gemischte Bilanz des Besuches von Papst Benedikt XVI. in Deutschland. „Der Glaube in Deutschland kann durch die Impulse von Papst Benedikt gestärkt werden“, bilanziert BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler. „Es war ein Glaubensfest und ein Zeugnis, wie vielfältig, bunt und wichtig der Glauben für viele Menschen in Deutschland ist. Der Besuch hat gezeigt, dass vielen Glaube und Kirche trotz aller Schwierigkeiten immer noch am Herzen liegt. Gleichzeitig bleibt bei jungen Menschen der Wunsch nach Veränderungen bestehen.“

Die herausragende und verbindende Botschaft sei, dass Benedikt XVI. bei jeder Gelegenheit klar gemacht habe, worauf es ankomme: auf Gott und den Menschen. „Das ist die Botschaft: Der Glaube an Jesus Christus und die Frage, wie wir ihn leben, muss Grundlage unseres Handelns sein. Das ist für jede und jeden Einzelnen wichtig, aber auch für die Frage, wie sich Kirche in Zukunft weiter entwickelt, wie wir Ökumene gestalten, wie wir Politik machen und wie wir uns in Gesellschaft einbringen“, so Tänzler.

Zu viel Strukturen und zu wenig Glauben?

Im Treffen des Papstes mit dem Zentralkomitee der Deutschen Katholiken sieht Dirk Tänzler eine Wertschätzung der Vielfalt der deutschen Kirche und der Arbeit der Laien. Die Kritik, die Papst Benedikt an der Geistlosigkeit von Strukturen äußerte, ordnet Tänzler so ein: „Einerseits sind Strukturen unverzichtbare Leitplanken für das Handeln aus dem Glauben heraus. Die Jugendvigil, Katholikentage, Gemeindearbeit, Jugendarbeit wären ohne sie nicht in dieser Form möglich. Andererseits dürfen sie kein Selbstzweck sein, sondern nur Mittel zum Zweck, das mahnt der Papst zu Recht an“, so Tänzler. Gleichzeitig habe der Papst seine Kritik nicht allein auf Verbände und Laienorganisationen bezogen, sondern auf alle kirchlichen Strukturen in Deutschland.

Bei Jugendlichen sei der Besuch auf ein unterschiedliches Echo gestoßen. „Junge Katholikinnen und Katholiken sind sehr verschieden. Der Papstbesuch war für manche das absolute Highlight. Das ist aber eher eine Minderheit in der katholischen Jugend. Die meisten fanden es okay, dass der Papst da war“, schätzt BDKJ-Bundesvorsitzende Ursula Fehling ein. Die Mehrheit sähe es pragmatisch: Sie sind in der Kirche aktiv und leben gleichzeitig in Diskrepanz zur Lehrmeinung und zum Papst – wie viele Ältere auch. „Dennoch waren viele Jugendliche bei den Veranstaltungen, weil diese Events einen spüren lassen, dass ich als Katholikin und Katholik nicht alleine bin.“

Ermutigende Worte, tolle Bilder: Vor allem die Vigil am Samstagabend mit tausenden Jugendlichen hat gezeigt: „Kirche ist auch jung und Jugendliche können, wollen und werden diese Kirche aktiv mitgestalten“, so BDKJ-Bundespräses Pfarrer Simon Rapp. Viele hätten nicht nur die Kerzen sondern auch die Worte des Papstes „Ihr seid das Licht der Welt“ mit nach Hause mitgenommen, so Rapp. Gleichzeitig hätten die Jugendlichen ein beeindruckendes Glaubenszeugnis abgelegt und deutlich gemacht, wie eng Glaube, das Engagement in einem Jugendverband oder als MinistrantIn und das Engagement für diese Welt verbunden sind. Der BDKJ in Freiburg, der Vigil und Jugendprogramm zusammen mit der Abteilung Jugendpastoral des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes organisiert hatte, habe beispiellos gezeigt, dass Liturgie Spaß macht, wenn sie junge Menschen selbst mitgestalten.

Keine Revolution, Hoffnung auf Dialogprozess

Fahnen, jubelnde Jugendliche und der Papst: Die Bilder und die Stimmung erinnerten an die Weltjugendtage. Gleichzeitig gab es einen Unterschied. „Hier konnten ihn Jugendliche näher erleben, auch weil er in ihrer Sprache gesprochen hat. Die Liturgie war etwas lockerer und mehr zum mitmachen. Papst Benedikt tut sich mit dem Hype um seine Person schwer, er will keinen Personenkult. Dadurch ist er authentisch. Und das fasziniert junge Leute“, so Rapp. 

Auf die Frage nach Veränderungen in Kirche sagt Tänzler: „Wir gehören zu denen, die keine Revolution erwartet haben – und von daher sind wir auch nicht enttäuscht.“. Wie nachhaltig der Besuch sei, werde sich erst in den kommenden Wochen zeigen. Trotz der päpstlichen Mahnung zur Treue: „Die Wünsche nach Veränderungen in Kirche, nach Gleichberechtigung von Männern und Frauen, nach mehr Mitsprache von Laien und eine moderne Sprache in der Kirche bleiben. Vielleicht sind sie noch stärker geworden, weil die Situation durch den Besuch stärker im Bewusstsein ist.“

Die Konzerthausrede des Papstes und viele Impulse seiner Reden, böten gute Grundlage, um den Dialogprozess zwischen Bischöfen und Laien voranzutreiben und zu konkreten Ergebnissen zu führen. „Wir nehmen den Papst beim Wort und werden uns fragen: Was will Christus, was sagt unser Glauben, wie Kirche morgen aussehen soll“, so Tänzler. „Darauf gibt es nicht nur vorgefertigte Antworten.“

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft. Weitere Infos unter www.bdkj.de.

Pressekontakt: Michael Kreuzfelder, 01761 7956099

Meine Papstbegenung

– subjektiver Bericht –

Ich hab mich gefreut, Papst Benedikt heute im Freiburger Priesterseminar zusammen mit der ZdK Delegation begegnen zu dürfen. Darin sehe ich auch eine Wertschätzung der vielfältigen Verbände, Hilfswerke, geistlichen Gemeinschaften usw, die sich im ZdK versammeln. Das tat gut!

Zuvor hab ich gemerkt, mit wie viel Leidenschaft und Kreativität Jugendverbandsarbeit Kirche und Glauben gestalten kann und will. Die KjG mit ihre Aktion DEMOKRATISCH. AMEN. Sie sind mit PilgerInnen und kirchenfernen Menschen ins Gespräch gekommen und haben Kirche präsent gehalten.

 

Papst Benedikt hat die Begegnung mit dem ZdK genutzt, um deutlich zu machen das es aus seiner Sicht, eine Neuevangelisierung auch innerhalb der Strukturen der Kirche in Deutschland braucht:

„Lassen Sie mich hier einen Punkt der spezifischen Situation in Deutschland ansprechen. In Deutschland ist die Kirche bestens organisiert. Aber steht hinter den Strukturen auch die entsprechende geistige Kraft – Kraft des Glaubens an einen lebendigen Gott? Ehrlicherweise müssen wir doch sagen, daß es bei uns einen Überhang an Strukturen gegenüber dem Geist gibt. Ich füge hinzu: Die eigentliche Krise der Kirche in der westlichen Welt ist eine Krise des Glaubens.“

 

Jetzt lesen viele darin, eine starke Kritik an den sog. „Verbandskatholizismus“ in Deutschland. Zugeben, mir drängt sich dieser Eindruck auch auf. Vor allem, da Papst Benedikt eben genau diese als Auditorium für seine Kritik gewählt hat. Er hätte dies ja auch vor der Bischofskonferenz sagen können. Man muss allerdings wahrnehmen, Verbände hat er nicht direkt erwähnt. Sie waren nur eben seine HörerInnenschaft.

Nur, trifft diese Kritik, in ihrer Allgemeinheit nicht zu. Was zum Beispiel schaffen denn diese (ach so Gottlosen Strukturen) für den Glauben und die Kirche in Deutschland? Ich erinnere (nur für die Jugend(verbands)arbeit) an die wöchentlichen Gruppenstunden, an die Ausbildung zu GruppenleiterInnen, an die Ausbildung zu geistlichen VerbandsleiterInnen, an die Ferienfreizeiten, an die Ministerantenwallfahrt, an die politische Vertretung von Kirche auf allen staatlichen Ebenen, an die WJT Fahrten, an so eine tolle Vigilfeier wie heute Abend und zu guter letzt an die 72h Stunden Aktion(en). Dies alles wäre ohne die „Strukturen“ nicht möglich. Sie sind Leitplanken für unser Handeln aus dem Glauben heraus!

 

Eins ist klar, Struktur darf kein Selbstzweck sein, sie muss IMMER Mittel zum Zweck sein. Sie muss sich überprüfen lassen. Das Wort und die Tat müssen im Mittelpunkt stehen.


Ich weiß, durch zahlreiche Gespräche, das sich die Jugendverbände gewünscht hätten, dass es einen differenzierten Blick gegeben hätte. Von allen Seiten bekommt z.B. die Jugendverbandsarbeit Lob, zuletzt u.a. Erzbischof Zollitsch und Bundespräsident Wulff. Klar ist, Papst Benedikt muß Wächter und Mahner für den Glauben sein. Aber wer z.B. die Vigil heute Abend erlebt hat, die Katholikentage erlebt, der kann doch keinen Zweifel haben, dass Gott immer im Mittelpunkt und die Verkündigung der Botschaft Jesu im Mittelpunkt steht.

 

(Die ganze Ansprache Papst Benedikts findet ihr hier: http://www.papst-in-deutschland.de/fileadmin/redaktion/microsites/Papstbesuch/Tagebuch/Reden_Papst/DT_24092011_SH_13_ZDK_FB.pdf)

 

Dirk Tänzler

#Papst ruft Jugendliche zu Wachsamkeit auf #b16id

Freiburg (KNA) Papst Benedikt XVI. hat die Jugendlichen vor Technikgläubigkeit und falschen Ideologien gewarnt. Die Welt werde trotz technischer Fortschritte letztlich nicht besser, mahnte der Papst am Samstag bei einem Abendgebet mit Jugendlichen in Freiburg. Immer noch gebe es „Krieg und Terror, Hunger und Krankheit, bittere Armut und erbarmungslose Unterdrückung“, sagte das Kirchenoberhaupt vor rund 25.000 Menschen auf dem Freiburger Messegelände.

Auch diejenigen, die sich in der Geschichte als „Lichtbringer“ verstanden hätten, „ohne aber von Christus, dem einzigen und wahren Licht entzündet zu sein“, hätten kein irdisches Paradies erschaffen, so der Papst weiter. Stattdessen seien die selbst ernannten Heilsbringer oftmals verantwortlich gewesen für Diktaturen und totalitäre Systeme, „in denen selbst der kleinste Funke wahrer Menschlichkeit erstickt wurde“.

Seine Zuhörer rief Benedikt auf, gegen das Böse zu kämpfen und nicht an der eigenen Schwäche zu verzweifeln. Jesus Christus fordere keine Glanzleistungen, „sondern möchte, dass Sein Licht in euch scheint“. Zu Beginn der Andacht hatte das Kirchenoberhaupt betont, wie wichtig ihm das Treffen mit den Jugendlichen sei. „Ich habe mich den ganzen Tag auf diesen Abend gefreut, hier mit euch zusammen zu sein und Gemeinschaft im Gebet mit euch zu haben.“

Mit der Vigil geht der dritte Tag des Deutschlandbesuchs von Bendikt XVI. zu Ende. Bei dem vom lateinischen Wort für (Nacht-)Wache – vigilia – abgeleiteten Begriff handelt es sich um eine meditative nächtliche Gebetsfeier, bei dem häufig Kerzen eine besondere Rolle spielt. Auch auf dem Freiburger Messegelände brannten Zehntausende Lichter, um zu versinnbildlichen, dass Jesus nach dem Verständnis der Christen als „Licht der Welt“ die Finsternis erhellt.

Am Sonntag endet die Visite des Papstes. Zu den Höhepunkten dieses Tages gehört ein Open-Air-Gottesdienst mit 100.000 Menschen. Mit Spannung erwartet wird zudem die letzte Rede des Papstes auf deutschem Boden im Freiburger Konzerthaus. Gegen 19.15 Uhr wird Benedikt XVI. vom Flughafen Lahr aus abfliegen, von wo aus er gegen 20.45 Uhr in Rom erwartet wird. Quelle: Katholische Nachrichtenagentur.

 

Die ganze Predigt findet ihr hier: http://www.papst-in-deutschland.de/fileadmin/redaktion/microsites/Papstbesuch…

Demokratisch. Amen. KJG Freiburg wirbt für mehr Demokratie in Kirche #b15id

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Der KJG Diözesanverband Freiburg will mit der Aktion „demokratisch.amen“ um
mehr Demokratie in der Kirche werben. Im Vorfeld der Jugendvigil heute abend
in Freiburg fragen sie nach Meinung und Mitbestimmung und präsentierten
heute Abend das Ergebnis. Mit dabei auch BDKJ-Bundespräses Pfr. Simon Rapp
und BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler
Mehr zur Aktion gibt es hier:
http://www.kjg-freiburg.de/aktuelles/news/67-news-terminbezug/395-mehr-demok
ratie-kirche.html

Mit Papst Benedikt auf Tour

Nach dem Donnerstag in Berlin, den ich so schnell nicht vergessen werde, saß ich am Freitag im Zug nach Freiburg, und bereite mich nun auf meine Begegnung (mit dem ZdK Präsidium) mit Papst Benedikt um 18h in Freiburg vor.

Die Rede im Bundestag fand ich stark. Wie dieser Mann, mit seiner leisen Stimme dieses Parlament füllen konnte, hat mich doch beeindruckt. Auch seine mahnenden Worte an die PolitikerInnen und die Gesellschaft, sich gemeinsame Werte und Normen zu geben und nicht sich nach wirtschaftlichen Interessen auszurichten, sprachen mir aus dem Herzen. Ich hoffe, dass alle Abgeordnete – die sich diese Rede nicht anhören wollten – sich diese nun zumindest durchlesen. 

Die heilige Messe anschließend im Olymipastadion hat gezeigt, dass man Großgottesdienste mit der Gemeinde gestalten kann. Dies kann für künftige WJT´s sicherlich ein Vorbild sein …. Nur, warum bitte schön, muss das Hochgebet in Latein gebetet werden. Das verstehe ich nicht!

Heute Nachmittag treffe ich ihn nun „persönlich“. Die Delegation des ZdK ist mit 15 Personen besetzt. Präsident Glück wird eine kurze Ansprache halten, ob es danach noch einen kurzen Austausch gibt, ich hoffe es zwar – glaube aber nicht. Die ganze Begegnung wird ca. 30/40min dauern. Ich schau mal und berichte dann ….

Ach ja, die Tour des Papst hilft auch, dass sich „alte Bekannte“ wieder sehen: so durfte ich gestern abend in Freiburg einen netten Abend mit Ingmar Neumann (ehm. BDKJ-Diözesanleiter) verbringen. Nett und lecker war`s 😉

Anschließend konnte ich noch zufällig an der Anbetung in der Freiburger Innenstadt kurz teilnehmen, die dort von NIGHTFEVER gestaltet wurde. Beeindruckende Atmosphäre!

Bis später Dirk Tänzler

Der Papst im Schlossgarten

Mit militärischen Ehren wurde der Papst im Garten von Schloss Bellevue begrüßt. Das Marschieren der Soldaten (Soldatinnen habe ich keine gesehen) kam uns befremdlich vor, gehört aber wohl „dazu“, genauso wie das Singen der Nationalhymne durch alle Anwesenden. Die Rede des Bundespräsidenten gefiel uns hervorragend, nicht nur weil er das Engagement von katholischen Jugendlichen in den Verbänden ausdrücklich hervorhob. Insgesamt analysierte Christian Wulff die Situation der Kirche pointiert und richtig. Ökumene, Gleichberechtigung, die Mahnung zu Barmherzigkeit auch bei Lebensbrüchen und der Dialogprozess: Wir sind dankbar, dass der Bundespräsident die großen Herausforderungen angesprochen hat. Gut ist auch seine Mahnung, dass sich Kirche nicht zurückziehen darf, sondern weiterhin in der Mitte der Gesellschaft agieren soll. Auch die Worte des Papstes, dass Freiheit und Religion, dass Verantwortung und Solidarität zusammen gehören, waren eine gute Auftaktbotschaft. Wir sind gespannt auf seine weiteren Reden, die sicher noch konkreter auf die Situation in Deutschland eingehen werden. Die Stimmung ist insgesamt sehr gut, der Papst ist herzlich empfangen worden, wir freuen uns, dass er hier ist. (Ursula Fehling)