Was junge Christinnen und Christen wollen

2011-5-11_hv

Kirche, Politik und Wahlen: Bei der BDKJ-Hauptversammlung beziehen 100 Delegierte aus ganz Deutschland Stellung zu aktuellen Themen.

Wie wünschen sich junge Katholikinnen und Katholiken ihre Kirche? Wie stellen sie sich eine Politik vor, die den Bedürfnissen junger Menschen gerecht wird? Zwei Leitfragen, mit denen sich rund 100 katholische, junge Delegierte aus ganz Deutschland bei der Hauptversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) von Donnerstag, 19. Mai, bis Sonntag, 22. Mai, in Altenberg (Bergisches Land) beschäftigen. Darüber hinaus steht der amtierende BDKJ-Bundesvorsitzende Dirk Tänzler zur Wiederwahl.

Debatte um Missbrauchsfälle und die Zukunft der Kirche: Junge, katholische Christinnen und Christen mussten im vergangenen Jahr viel aushalten. In einem Studienteil werden sich die Delegierten ein eigenes Bild von ihrer Kirche machen und Änderungen vorschlagen. Als Ergebnis wird ein Papier erwartet, das sich vor allem an die Bischöfe richten soll und in den Dialogprozess einfließen wird.

Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft thematisiert der politische Leitantrag des BDKJ-Bundesvorstandes die Beteiligung junger Menschen an politischen und gesellschaftlichen Prozessen. Kernpunkte des Papiers sind die kommunale Mitbestimmung, Beteiligung in Schule, Uni und Betrieben, eine Grundsicherung für junge Menschen sowie die Absenkung des Wahlalters. Weitere Anträge der Hauptversammlung beschäftigen sich unter anderem mit der Hungerkrise in der Welt sowie der deutschen Hochschulpolitik.

Als höchstes demokratisches Gremium trifft die BDKJ-Hauptversammlung ein Mal jährlich grundlegende Entscheidungen für die Interessenvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Das BDKJ-Webteam berichtet von der Hauptversammlung auf www.bdkj.de, via Twitter (www.twitter.com/bdkj ) #bdkjhv, Facebook (www.facebook.com/bdkj.bund) und hier im Blog.

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