Jugendverbände leisten Präventionsarbeit gegen sexuelle Gewalt #bdkj #oekt2010

Beim Podium „Dem sexuellen Missbrauch keine Chance“ haben Vertreterinnen der Jugendarbeit am Freitagmittag  im Jugendzentrum von Präventionsprojekten  gegen sexuelle Gewalt berichtet. Martina Kobriger vom Bayrischen Jugendring wies in einem Eingangsreferat darauf hin, dass Jugendarbeit Gelegenheiten für potenzielle Täter biete. Daher sei es besonders wichtig, für das Thema zu sensibilisieren. Denn „wo das Thema diskutiert wird, werden Täter abgeschreckt.“ Das Projekt ‚PräTect‘ (www.praetect.de), das der Bayrische Jugendring ins Leben gerufen hat und das mittlerweile auch bundesweit ausgeweitet wurde, gibt wertvolle Hilfestellungen und bietet Netzwerke, um sich zum Thema auszutauschen. Die aktuelle Diskussion um erweiterte Führungszeugnisse bezeichnete Martina Kobriger als Scheinsicherheit, da diese nicht weit genug griffen, um sexuellen Missbrauch zu verhindern.

In der anschließenden Diskussionsrunde berichteten Gesa Grandt (BDKJ-Diözesanvorsitzende Hamburg), Irmgard Deschler (Wildwasser München e.V.) und Eva-Maria Mensching (Beauftragte für die Präventionsarbeit der Ev. Jugend Bayern) aus ihrer praktischen Arbeit. Gesa Grandt stellte heraus, dass die Jugendverbände bereits wichtige Arbeit leisten, indem sie Kinder und Jugendliche stark machen und sie fördern. Auch findet das Thema mittlerweile verstärkt in der Schulungsarbeit der Verbände statt.

(vl bdkj essen)

 

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