Neue Infos zum kritischen Umgang mit Coca-Cola Produkten #bdkj #coke #cola Broschüre erschienen

„Unser Boykott hat etwas bewegt oder zumindest kleine Anstöße gegeben. Doch das ist nicht genug! Mit Stolz präsentiert Coca-Cola Preise wie bspw. den 2.Platz im „Green Ranking“ des amerikanischen Newsweek-Magazins, das Ressourcennutzung, Nachhaltigkeitsstrategie und Ruf in der Wirtschaft der 500 größten US-Unternehmen vergleicht. Bei einem globalisierten Unternehmen, das für sich den Anspruch  Verantwortung“ und „Nachhaltigkeit“ erhebt, darf es nicht bei Einzelmaßnahmen bleiben, und schon gar nicht darf es bei Willensbekundungen auf dem Papier! Was zählt sind die Rechte und Bedürfnisse der Menschen!“

 

Das ist ein Fazit der Broschüre „Make it real, now! Neues zum kritischen Umgang mit Coca-Cola Produkten“, die seit heute auf www.bdkj.de zum Download bereit steht. Sie ist die Fortschreibung der ersten Arbeitshilfe, die der BDKJ-Bundesverband zu diesem Thema heraus gegeben hat und behandelt die Themen:

  • Die Macht der Konsumierenden,
  • Rückblick: Anliegen des Boykotts 2007
  • Coca-Cola Boykott zieht weite Kreise
  • Dialog mit Coca-Cola Deutschland
  • Kolumbien
  • Indien
  • Unser Fazit
  • Ausblick: Wie geht es weiter?
  • Forderungen an Coca-Cola
  • Was bedeutet das für unser Engagement?

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KjG: Bundeskonferenz tagt zu Verbandsentwicklung Beitragserhöhung #kjgbuko

Vom 25.–30. Mai tagt in Altenberg die Bundeskonferenz der Katholischen jungen Gemeinde (KjG). 180 Vertreterinnen und Vertreter diskutieren fünf Tage lang über die Zukunft des Verbandes.

Auf der Tagesordnung steht die Weiterarbeit am Verbandsentwicklungsprozess (der durch ein Blog begleitet wurde) und eine Beitragserhöhung.

Die BuKo wird online ausführlich begleitet:

(fxn)

Langfristige Prävention statt überflüssiger Führungszeugnisse: #bdkj warnt vor Schnellschüssen

Ursula

Runder Tisch: BDKJ warnt vor Schnellschüssen und einem falschen Sicherheitsgefühl. Mittel in bewährte Präventionsprojekte investieren.

Berlin, 24. Mai. Angesichts der morgen erstmals tagenden Arbeitsgruppe „Prävention“ des Runden Tisches warnt der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) vor der Einführung verpflichtender Führungszeugnisse für Ehrenamtliche. „Wer Führungszeugnisse für Ehrenamtliche in der Jugendverbandsarbeit fordert, stellt Hunderttausende unter Generalverdacht und behindert zivilgesellschaftliche Gestaltungskraft“, so die BDKJ-Bundesvorsitzende Ursula Fehling am Montag in Berlin. Angesichts der bekannt gewordenen Missbrauchsfälle brauche es langfristige Stärkung von Präventionsarbeit statt voreiliger Vorschläge, die keinen wirksamen Schutz böten.

Polizeiliche Führungszeugnisse innerhalb der Jugendverbandsarbeit würden ein „falsches Gefühl der Sicherheit“ vermitteln, so Fehling. Während dieser Nachweis bei Hauptamtlichen bereits vorgeschrieben und sinnvoll sei, sei die Aussagekraft für junge Menschen mehr als zweifelhaft. Entweder seien Straftaten zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgetreten oder würden im Führungszeugnis aus rechtlichen Gründen nicht aufgeführt. Die überwiegende Mehrheit der Ehrenamtlichen in den Jugendverbänden sei zwischen 16 und 23 Jahre alt.

Dazu kommt: Bei schätzungsweise 130.000 Ehrenamtlichen die allein in den 17 Verbänden und Organisationen des BDKJ aktiv sind, würden die Kosten für die Ausstellung von Führungszeugnissen rund 1,69 Millionen Euro betragen. Und das nur im ersten Jahr. „Politik und Kirchen müssen gemeinsam mit uns Wege finden, diese Mittel in nachhaltige Präventionsprojekte zu investieren.“ Hier seien sie zum Schutz von Kindern und Jugendlichen besser investiert, als in ein „nutzloses Stück Papier.“ Fehling: „Die katholischen Jugendverbände sind bereit, ihre langjährige Erfahrung in der Präventionsarbeit in die Debatte einzubringen.“ 

Diese Position ist ein Ergebnis der BDKJ-Hauptversammlung. Den gesamten Beschluss „Prävention statt Führungszeugnisse“ gibt es unter www.bdkj.de. Hier gibt es auch einen Überblick über konkrete Präventionsprojekte im BDKJ. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern.

Tausende junge Menschen erleben jetzt in Freizeiten beGEISTerte Kirche. #BDKJ Bundesvorstand wünscht ein gesegnetes Pfingstfest!

Pfingsten

Der Heilige Geist wirkt in Gemeinschaft, die das einsame Handeln einzelner nicht zulässt!

Der Heilige Geist bringt Verständigung über die Grenzen von Sprache, von theologischen Spitzfindigkeiten und liturgischen Liebhabereien hinweg!

Der Heilige Geist fördert eine Kirche, die den einzelnen Menschen in seiner Freude und Hoffnung, Trauer und Angst anspricht und sich nicht mit einem oberflächlichen Leben abgibt!

Der Heilige Geist bezeugt eine Kirche, die mitten in der Welt ein Hoffnungszeichen ist!

Das Wirken des Heiligen Geistes und das Pfingstfest stellt der Text der Apostelgeschichte (Apg 2,1-11) eindrucksvoll vor Augen.

Der BDKJ-Bundesvorstand wünscht allen – vor allem den tausenden jungen Menschen, die in diesen Tagen auf Pfingstlagern diese be-geist-erte Kirche erleben dürfen – ein gesegnetes und bewegendes Pfingstfest!

Für den BDKJ-Bundesvorstand

Pfr. Simon Rapp

#bdkj : Zivi-Verlängerung hilft Einsatzstellen, nicht jungen Menschen #fsj #zivi

Simon_rapp

Katholische Jugendverbände kritisieren Pläne der Bundesregierung.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend kritisiert die freiwillige Verlängerung des Zivildienstes. „Diese Absicht der Bundesregierung wird den Zivildienst nicht retten“, so BDKJ-Bundespräses Pfr. Simon Rapp am Mittwoch in Düsseldorf.

Die biografische Lücke, die zur Begründung herangezogen werde, gebe es gar nicht. Aus Sicht junger Menschen sei dieser Schritt also nicht notwendig. „Hier wird viel mehr eine neue Dienstform für soziale Einrichtungen geschaffen, die nur für zivildienstpflichtige junge Männer gilt und diese besser stellt, als junge Frauen, die ein FSJ machen“, kritisiert Rapp. Dagegen müssten jungen Männern viel eher die Bildungszeit eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) angeboten werden.

Notwendig sei die Stärkung der Jugendfreiwilligendienste wie etwa des FSJ. Rapp: „Ein deutlicher Ausbau der Plätze ist unabdingbar. Alle interessierten jungen Menschen sollen sich in einem Freiwilligendienst engagieren können. Die Bundesregierung muss dazu die passenden Rahmenbedingungen schaffen.“ Die Träger seien gewillt, einen solchen Ausbau mit Unterstützung der Bundesregierung zügig voran zu treiben. Die freiwillige Verlängerung des Zivildienstes dagegen schaffe für Träger der Jugendfreiwilligendienste Unsicherheit darüber, wie sich das FSJ weiterentwickle. „Ein deutliches Signal zur Stärkung der Jugendfreiwilligendienste sieht anders aus.“

Darüber hinaus sei die freiwillige Verlängerung des Zivildienstes kein Freiwilligendienst. „Er ist in den Rahmen des staatlich geregelten Pflichtdienstes Zivildienst eingeordnet und entspricht damit nicht dem Charakter und Wesen eines Freiwilligendienstes“, so Rapp. Freiwilligendienste müssten aber unabhängig von staatlichen Pflichtdiensten begründet und geregelt werden.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Mehr Infos auf www.bdkj.de